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TU Berlin

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Forschung

Crowd­sourcing ja, aber arbeitnehmer­freundlich

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„Internes Crowdsourcing bezeichnet den Ansatz, die Belegschaft eines Unternehmens in die Entwicklung neuer Ideen für Produkte oder Dienstleistungen einzubeziehen“, erklärt Hannah Ulbrich. „Im Kern gab es dies zwar schon auch in der Vergangenheit – in der DDR hieß es Neuererbewegung, in der BRD innerbetriebliches Vorschlagswesen –, aber aufgrund der digitalen Basiertheit sprechen wir von einer neuen Form von innerbetrieblicher Wissensgenerierung und -verbreitung.“ Wie dieser Prozess arbeitnehmerfreundlich in ein Unternehmen integriert werden kann, das untersucht Hannah Ulbrich in dem von ihr geleiteten Projekt „ICU – Internes Crowdsourcing in Unternehmen“. Es ist am Fachgebiet Arbeitslehre/Partizipation und Technik von Prof. Dr. Hans-Liudger Dienel angesiedelt. „Damit die Belegschaft am internen Crowdsourcing überhaupt teilnehmen kann, müssen Bedingungen geschaffen werden, die dies ermöglichen“, sagt die 34-Jährige, die in Bielefeld Soziologie studierte. Die Ressource Zeit spiele eine wichtige Rolle. Da das Unternehmen von diesem Instrument profitiere, müsse die investierte Zeit als Arbeitszeit anerkannt werden.

Zusammen mit der GASAG AG hat sie ein Modell entwickelt, wie internes Crowdsourcing in einem Unternehmen gemanagt werden könnte. Momentan wird es in der GASAG getestet und soll zu einem Referenzmodell weiterentwickelt werden. Auch eine Musterbetriebsvereinbarung zum internen Crowdsourcing wurde für die GASAG AG abgeschlossen. Auch sie soll als Best-Practice-Beispiel anderen Unternehmen nach Projektabschluss zur Verfügung stehen.

Das Vorhaben wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Eine Million Euro fließen an die TU Berlin.

Sybille Nitsche, "TU intern" 25. Juni 2018

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