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TU Berlin

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Neu bewilligt

Mehr Männer in Kitas und sozialen Einrichtungen

Wie verändern sich pädagogische Professionskulturen in Erziehungs- und Bildungsberufen im Zusammenhang mit arbeitsmarkt- und geschlechterpolitischen Entwicklungen? Dieser Frage geht das DFG-finanzierte Verbundprojekt „(Neu-)Ordnungen von Professionalität und Geschlecht – Diskursanalytische Untersuchung der Äußerungen von Fachkräften in kontrastiver Perspektive (NEO)“ nach. Als Verbundprojekt wird es empirische Untersuchungen an zwei Standorten geben, an der TU Berlin im Institut für Erziehungswissenschaft unter der Leitung von Prof. Dr. Susann Fegter und an der Universität Vechta bei Prof. Dr. Kim-Patrick Sabla. Verglichen wird dabei die aktuelle Diskussion um „Mehr Männer in Kitas“ (Schwerpunkt an der TU Berlin) mit der Diskussion um „Mehr Männer in der Sozialen Arbeit“ (Schwerpunkt Universität Vechta). Es werden in Berlin und Vechta Gruppendiskussionen mit professionellen pädagogischen Teams aus Kindertagesstätte und Sozialpädagogischer Familienhilfe geführt. Daraus werden lokale Diskursordnungen darüber rekonstruiert, wie Profession, Professionalität und Geschlecht als Gegenstände des Wissens hervorgebracht werden und wie sie zu­einander in Beziehung stehen. Das Projekt startete im Herbst 2016.

Patricia Pätzold, "TU intern" 7. April 2017

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