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TU Berlin

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Forschungsprojekt

Die Schätze Äthiopiens

Tausende kostbarer Manuskripte und sakraler Gegenstände aus Klöstern und Kirchen des Landes hatte einst König Tewodros II. in der Nationalbibliothek seiner Festungshauptstadt Magdala im heutigen Äthiopien eingelagert. Nach einer Auseinandersetzung 1868 mit den Briten unter Queen Victoria, die mit der berühmten „Schlacht um Magdala“ mit der Plünderung und Brandschatzung des Ortes endete, verstreuten sich die Schätze im ganzen Land, in Großbritannien und ­Europa. Im Rahmen des „translocation“-Clusters startete soeben der äthiopische Manuskriptforscher Dr. Gidena Mesfin Kebede sein Projekt, das die Bestände der ehemaligen Bibliothek rekonstruieren, die Manuskripte und ­Gegenstände identifizieren und beschreiben und auch die derzeitigen Aufenthaltsorte ausfindig machen will.

Dafür nutzt er die Aufzeichnungen über die militärische Reiseroute innerhalb Äthiopiens, die wiederum zu Klöstern und Kirchen entlang dieser Route und deren alten Manuskriptverzeichnissen führen, ebenso wie die Manuskriptkataloge in England, beispielsweise der British Library oder des British Museum, die die Schätze gesammelt haben. Auch Eigentumsnachweise und die Verfolgung der Debatte um eine Rückführung der Objekte und Manuskripte nach Äthiopien werden Gegenstand der Forschung sein.

www.tu-berlin.de/?id=187663

Patricia Pätzold, "TU intern" 9. Oktober 2017

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