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Forschung

Vorgestellt: Antisemitismus nicht überwunden

Die Mehrheit der Deutschen sieht Antisemitismus nicht als relevantes Problem an. Ganz anders die jüdische Bevölkerung in Deutschland, die wachsende antisemitische Tendenzen wahrnimmt und sogar noch eine Zunahme in den kommenden Jahren befürchtet. Das hat der „Unabhängige Expertenkreis Antisemitismus“ des Bundestages festgestellt, der Ende April 2017 seinen in den vergangenen zwei Jahren erarbeiteten Bericht vorstellte. Der 300-seitige Bericht befasst sich mit den Formen von Antisemitismus unter Deutschen und Migranten sowie mit den Erfahrungen von Juden. Insgesamt habe der offene Antisemitismus in der Gesellschaft seit den Nachkriegsjahren abgenommen, so die Experten, doch sei die Judenfeindlichkeit unter Muslimen ein wachsendes Problem. Insbesondere verbreite der islamistische Fundamentalismus antisemitische, vor allem israelbezogene Haltungen, doch neigen auch andere Bevölkerungsanteile aus dem rechts- und linksextremistischen Spektrum nach wie vor zu Antisemitismus. Dem achtköpfigen Gremium des „Unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus“ gehören unter anderem zwei Mitglieder des Zentrums für Antisemitismusforschung an der TU Berlin an: Prof. Dr. Werner Bergmann, Soziologe und seit 2016 im Ruhestand, sowie die Historikerin und Kunsthistorikerin Dr. Juliane Wetzel.
www.tu-berlin.de/?id=120780
www.bundestag.de

Patricia Pätzold, "TU intern" 12. Mai 2017

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