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TU Berlin

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Forschung

Gesund leben in der Stadt – Juniorforschungsgruppe entwickelt Planungsinstrumente

„Grün“ und „Blau“, Parks und Wasser, haben in der Stadt vielfältige Entlastungsfunktionen und fördern gesundes urbanes Leben. Zur andererseits notwendigen baulichen Verdichtung muss nachhaltige Stadtplanung den Ausgleich schaffen. Bisher sei allerdings das kleinteilige Wohnumfeldgrün zu selten im Fokus von Planern, Architekten und Wohnungswirtschaft, so Dr. Ina Säumel vom Institut für Ökologie der TU Berlin. Sie leitet die neue interdisziplinäre Forschungsgruppe „Healthy Living“, die von der Fritz und Hildegard Berg-Stiftung im Programm „Stadt der Zukunft: Gesunde, nachhaltige Metropolen“ für drei Jahre bewilligt wurde. Die Gruppe hat sich gegen zahlreiche Konkurrenten durchgesetzt.
Das interdisziplinäre Team besteht derzeit aus Dr. Ina Säumel (Nachwuchsgruppe am Institut für Ökologie), Dr.-Ing. Sylvia Butenschön (Denkmalpflege), Prof. Dr. Kristin Wellner (Planungs- und Bauökonomie/Immobilienwirtschaft), Dr. Marcus Menzl (HafenCity Hamburg GmbH) und dem Mentor Prof. Dr. Peter-Dietrich Hansen (Emeritus am Institut für Ökologie). Das Projekt soll ökologische, ökonomische und soziokulturelle Sichtweisen und Diskurse verknüpfen sowie historische und aktuelle Planungsstrategien für Wohnumfeldgrün als Gesundheitsressource untersuchen. Zunächst werden gesundheitsrelevante Ökosystemdienstleistungen des Wohnumfeldgrüns und deren Beiträge zu städtischen umwelthygienischen Problemstellungen sowie zur Biodiversität ermittelt beziehungsweise in ihrem Bestand dokumentiert. Ein Wissenschaftlicher Beirat sorgt für die hochkarätige Vernetzung. So ist das Umweltbundesamt ebenso beteiligt wie die Berliner Umweltverwaltung und die Charité sowie das Gesundheitsökonomische Zentrum Berlin, geleitet von Prof. Dr. Reinhard Busse, TU-Fachgebiet Management im Gesundheitswesen. Zugleich gibt es einen engen Verbund mit dem TU- Studiengang Real Estate Management. „Das gewährleistet eine thematisch breite, über die beteiligten Disziplinen reichende wissenschaftliche Betreuung der drei Doktorandinnen und Doktoranden, die in dem Projekt arbeiten sollen, und sichert den Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die Praxis“, so Dr. Ina Säumel.
www.rural-futures.tu-berlin.de/menue/healthyliving_projekt

Patricia Pätzold, "TU intern" 22. Juli 2016

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