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TU Berlin

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Forschung

Zu dritt im All

Freitag, 17. Mai 2013

Der Minisatellit "BEESAT-3" wird in den Startcontainer integriert
Lupe

Seit dem 21. April 2013 umkreisen zwei weitere Minisatelliten aus der Forschungs-"Werkstatt" der TU Berlin die Erde. "BEESAT -2" und "BEESAT-3", zwei jeweils ein Kilogramm leichte sogenannte "Cubesats", starteten zwei Tage zuvor an Bord der russischen Raumkapsel "BION-M1", die wiederum mit der Trägerrakete "Sojus-2.1b" vom Raketenstartplatz Baikonur ins All geschossen wurde. Erstmalig wurden die beiden TU-Satelliten dabei vom Hauptsatelliten "BION-M1" in die Umlaufbahn ausgeworfen und nicht, wie sonst üblich, von der Oberstufe der Trägerrakete. Noch am gleichen Tag konnten die Wissenschaftler und Studierenden um Prof. Dr.-Ing. Klaus Brieß vom Institut für Luft- und Raumfahrt, Fachgebiet Raumfahrttechnik, die erfolgreiche Kontaktaufnahme zu "BEESAT 2" aus dem Berliner TU-Missionskontrollzentrum vermelden, als der Satellit die Hauptstadt überflog.

Die Reihe BEESAT (Berlin Experimental and Educational Satellite) arbeitet bereits seit 2009 erfolgreich im Orbit. "BEESAT-2" demonstriert weltweit erstmals die Fähigkeit, Satelliten, die nur ein Kilogramm leicht sind, mit Reaktionsrädern zu stabilisieren. Mit dem Start dieser Satelliten und insgesamt mehr als 40 Jahren Orbiterfahrung ist die TU Berlin weltweit führend auf dem Gebiet der universitären Satellitenmissionen. "BEESAT-3" diente der praktischen Ausbildung von Studierenden auf den Gebieten der Raumfahrttechnik.

Weitere Fotos finden Sie unter:
www.tu-berlin.de/?id=133229 

Qualifiziert für das Finale

Das Team "SEAR" (Small Exploration Assistant Rover) vom Institut für Luft- und Raumfahrt der TU Berlin hat sich für den "DLR SpaceBot Cup" qualifiziert und wird mit 50 000 Euro gefördert. An der Entwicklung des kleinen Roboters, der dem Marsroboter "Curiosity" ähnelt, jedoch kleiner ist und autonom handelt, werden maßgeblich auch Studierende beteiligt sein. Der Cup wird vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie organisiert und soll Technologien aus der Weltraumrobotik voranbringen. Das Finale wird vom 11. bis 13. November 2013 stattfinden.

www.dlr.de

tui / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 5/2013

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