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Forschung

Weitere Humboldt-Professur

Freitag, 17. Mai 2013

Höchstdotierter deutscher Forschungspreis an Nachrichtentechniker aus den USA

Die Alexander von Humboldt-Stiftung hat Mitte April auf Vorschlag der TU Berlin eine "Alexander von Humboldt-Professur" an Giuseppe Caire vergeben. Der 47-jährige Preisträger, der derzeit als Professor an der University of Southern California, Los Angeles, USA, lehrt und forscht, ist weltweit einer der führenden Experten auf dem Gebiet der Grundlagen der Nachrichtentechnik und der Informationstheorie. Die Professur ist mit 3,5 Millionen Euro der höchstdotierte internationale Forschungspreis in Deutschland und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert.

Die Stiftung zeichnet damit weltweit führende und im Ausland tätige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Disziplinen aus und eröffnet ihnen die Möglichkeit, ihre wissenschaftliche Tätigkeit in Deutschland auszuüben. Die Professur soll in der Fakultät IV Elektrotechnik und Informatik angesiedelt werden.

"Die Professur ist inhaltlich für uns von sehr großer Bedeutung und stellt eine Brücke zum Heinrich-Hertz-Institut dar. Wir erhoffen uns an dieser Schnittstelle zahlreiche wissenschaftliche Impulse", so TU-Präsident Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach.

Die bahnbrechenden Arbeiten von Giuseppe Caire unter anderem zur codierten Modulation beeinflussten die Praxis und die Standards in der modernen drahtlosen Kommunikation nachhaltig. Sie stecken hinter vielen Alltagstechniken der digitalen Kommunikation wie WLAN-Verbindungen oder Mobilfunkübertragungen. Giuseppe Caire und die TU Berlin treten nun in die Berufungsverhandlungen ein. Der Preis wird 2014 in Berlin verliehen werden.

stt / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 5/2013

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