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TU Berlin

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Forschung

Raum für Außergewöhnliches

Freitag, 22. Februar 2013

Mit der Neuausrichtung ihrer Forschungsförderung investiert die TU Berlin in herausragende Köpfe, ein exzellentes Forschungsumfeld, in Ideen, Innovationen und Vernetzung

Ob Biotechnologie (o.), Technische Chemie (M.) oder Elektronenmikroskopie – die Vielfalt der Forschung bedarf auch einer Vielfalt der Förderinstrumente
Lupe

Ende vergangenen Jahres stellte TU-Vizepräsident Prof. Dr.-Ing. Paul Uwe Thamsen in TU intern die Überlegungen zur Neuausrichtung der internen Forschungsförderung vor. Vieles Gute habe man bereits in der Hand, doch es gebe auch Verbesserungspotenzial. Nun hat der Akademische Senat beschlossen, das Gute, bekannte und geschätzte Instrumente, mit geringen Modifikationen weiterzuführen, aber auch einige Neuerungen einzuführen. Diese sollen Strukturen ablösen, die sich als weniger effektiv erwiesen haben.

„Bewährt haben sich insbesondere die Anschubfinanzierung oder auch ,ProTUTec’, das Instrument zur Erhöhung der Verwertungsaussichten von Erfindungen“, erklärt Barbara Stark, die Leiterin der Forschungsabteilung. „Neu ist eine Dialogplattform. Dort wird themenoffen Unterstützung angeboten, die auf den speziellen Bedarf der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ausgerichtet ist. Sie soll die Zusammenarbeit zwischen den Fachgebieten und Fakultäten und, darauf aufbauend, potenzielle Verbundprojekte in einem frühen Stadium fördern.“ Die Dialogplattform wird die Innovationszentren ersetzen.

Ein weiteres Instrument, das die Flexibilität der Fördermöglichkeiten erhöhen wird, firmiert unter dem Namen „Außergewöhnliches“. Es soll Projekte unterstützen, die mit anderen Instrumenten nicht gefördert werden können. Das kommt sowohl dem wissenschaftlichen Nachwuchs als auch den Neuberufenen zugute, die mit völlig neuen Ideen an die Uni kommen. Aber auch die in der Universität etablierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die mit ihren speziellen Forschungsrichtungen bisher nirgends „andocken“ können, finden hier Partner und Fördermöglichkeiten. „Schließlich wird es auch strategische Ausschreibungen für spezielle Zielgruppen oder für thematische Schwerpunkte geben“, kündigt Barbara Stark an. „Natürlich bleiben dabei die turnusgemäßen Ausschreibungen für den Drittmitteleinstieg, insbesondere von Erstberufenen und Postdocs, und die jederzeit möglichen Förderungen von Verbünden erhalten.“ Die Änderungen sollen den festen Vorgaben und der zentralen Steuerung die frühzeitige und individuelle Einbindung der Forschenden entgegensetzen: vom „Top-down“- zum „Bottom-up“-Prinzip. Für den Herbst 2013 ist zum Beispiel eine Ausschreibung geplant, die auf Postdoktorandinnen ausgerichtet ist, die ihre akademische Karriere in der TU Berlin fortsetzen möchten oder die dafür an die TU Berlin wechseln wollen. Das unterstützt gleichzeitig das Bemühen der TU Berlin um flächendeckende Gleichstellungsstandards.

Kennzeichen der Weiterentwicklung, so Barbara Stark, seien eine großzügigere Ausstattung bei der Anschubfinanzierung, also bei den Instrumenten „Drittmitteleinstieg“, „Postdoc-Förderung“ und „Verbundanschub“ sowie die Einführung des Budgetgedankens. Das heißt, statt einer gebundenen Personalmittelbewilligung wird künftig ein Budget zur Verfügung stehen, aus dem, je nach Bedarf und Notwendigkeit, nicht nur Personal-, sondern auch Sachkosten bestritten werden können. Diese größere Flexibilität zielt auf eine Erhöhung der Erfolgschancen eines Drittmittelantrags.

Der Servicebereich Forschung passt derzeit die Verfahrensrichtlinien bereits an die neuen Instrumente an. „2015 wird es einen Zwischenbericht geben, um die Effektivität und Erfolge der Neuausrichtung bewerten zu können“, erklärt Barbara Stark. Sie bittet deshalb alle Geförderten, sich an den Berichten über die mit der Förderung erzielten Ergebnisse zu beteiligen.

Details zu den einzelnen Instrumenten, Zielsetzungen und Zielgruppen hat die Forschungsabteilung bereits auf ihrer Homepage veröffentlicht.

www.tu-berlin.de/?id=67446

Das neue Portfolio der TU-Forschungsförderung:

  • Drittmitteleinstieg
  • Postdoc-Förderung
  • Verbundanschub
  • Infrastrukturförderung verbunden mit Verbundanschub
  • Strategische Ausschreibungen
  • ProTUTec
  • Dialogplattform
  • Außergewöhnliches

Die nächsten Ausschreibungstermine:

  • Drittmitteleinstieg: 19. 3. 2013, 4. 6. 2013, 10/2013
  • Postdoc-Förderung: 10/2013
Patricia Pätzold / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 2/2013

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