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TU Berlin

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Forschung

Längeres Leben für Forschungsdaten

Freitag, 22. Februar 2013

An der Universitätsbibliothek wird eine Infrastruktur zur Speicherung und zum Management der Daten aufgebaut

Das Wissen der Vergangenheit für morgen festhalten – an der Universitätsbibliothek werden Daten von alten Speichermedien gesichert
Lupe

Wenn ein Forschungsprojekt abgeschlossen ist oder Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an eine andere Institution wechseln, droht die Gefahr, dass ihre Forschungsdaten verloren gehen. Eine universitätsweite Infrastruktur zur Aufbewahrung von Forschungsdaten existiert an der TU Berlin bislang nicht.

Um den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ein dauerhaftes, zukunftsorientiertes Angebot zum Umgang mit ihren Forschungsergebnissen zur Verfügung zu stellen, wird daher seit September 2012 eine Forschungsdaten-Infrastruktur aufgebaut. Sie soll die langfristige Sicherung und Verfügbarkeit der hier entstandenen Forschungsdaten sowie der darauf basierenden Forschungspublikationen gewährleisten. Die technisch-organisatorischen Komponenten werden in einem zweijährigen TU-weiten Projekt gemeinsam von der Universitätsbibliothek (UB), dem IT-Service-Center „tubIT“ und der TU-Forschungsabteilung realisiert. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind in der Aufbauphase als Pilotpartner beteiligt; erster Pilotpartner ist der Sonderforschungsbereich 1029 „TurbIn“, der bei Prof. Dr.-Ing. Rudibert King in der Fakultät III Prozesswissenschaften angesiedelt ist.

Die Federführung des Projekts liegt bei der UB, die zur Initiierung eine Informatikerstelle eingerichtet hat. Um die Infrastruktur organisatorisch in der TU Berlin zu verankern und die Nachhaltigkeit des Dienstleistungsangebotes zu gewährleisten, bündeln die UB, tubIT und die Forschungsabteilung ihre Kompetenzen im „Servicezentrum Forschungsdaten und -publikationen“. Mit der neuen Infrastruktur stellen sie künftig arbeitsteilig ein zentrales, TU-weites Dienstleistungsangebot für die hier Forschenden bereit: Die Forschungsabteilung berät zur Projekt-Antragstellung und zu weiteren organisatorischen Projektfragestellungen. Bei tubIT liegt die Zuständigkeit für die technische Infrastruktur, unter anderem für Speicherung/Back-up-Dienste und Authentifizierung. Die UB ist für den Komplex „Metadaten und Forschungsdatenmanagement“ zuständig. Die Leitung des Servicezentrums liegt bei der UB, deren Kerngeschäft als Informationsinfrastruktur-Einrichtung der TU Berlin eine hohe Affinität zum Themengebiet Forschungsdaten und deren Management aufweist.

So entsteht für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine zentrale Anlaufstelle, die sie während der gesamten Dauer eines Forschungsvorhabens berät, betreut und unterstützt. Eine Informationsplattform im Internet soll dieses Angebot ergänzen.

Ein besonderer Mehrwert entsteht für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Steigerung des „Impact-Faktors“ ihrer Forschungsergebnisse. Auch die Forschungsdaten bleiben dauerhaft zitierfähig, ein automatisierter Nachweis auf der eigenen Homepage sorgt für größere Sichtbarkeit, die Referenzierung zwischen Publikationen und Forschungsdaten für eine höhere Transparenz und Vertrauenswürdigkeit der Forschungsergebnisse. Damit können nun die Anforderungen der Drittmittelgeber nach einer nachhaltigen Speicherung der Forschungsergebnisse erfüllt werden. Einen Mehrwertdienst stellt auch das Repositorium dar, das als Serviceplattform fungiert und mit automatisierten Workflows den gesamten Prozess des Forschungsdaten-Lifecycle unterstützt.

Monika Kuberek, Universitätsbibliothek, Leiterin der Hauptabteilung „Elektronische Dienste“ / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 2/2013

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