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TU Berlin

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Forschung

Intuitiv zum Erfolg

Freitag, 22. Februar 2013

Neues Usability-Zentrum auf dem Campus Charlottenburg

Erfolgreiche Software-Produkte haben meistes eines gemeinsam: Sie lassen sich gut bedienen und es macht sogar Spaß, mit ihnen zu arbeiten. Intuitiv und benutzerfreundlich – mit diesen Produktmerkmalen schmücken sich große internationale IT-Firmen. Mit dem neuen Berliner Kompetenzzentrum „UseTree“ soll Usability, die Gebrauchstauglichkeit von Geräten und Computerprogrammen, auch im deutschen Mittelstand etabliert werden. Speziell mobile und internetbasierte Anwendungen für den betrieblichen Einsatz stehen dabei im Fokus.

Eine Studie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWI) hat ergeben, dass deutsche kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) diesen Wettbewerbsvorteil noch nicht ausreichend erkannt beziehungsweise in ihren Arbeitsprozess integriert haben. Deshalb hat das BMWI die Initiative „Einfach intuitiv – Usability für den Mittelstand“ ins Leben gerufen und fördert in diesem Rahmen „UseTree“ für drei Jahre mit rund 1,2 Millionen Euro. Gestaltung, Informatik und Human Factors – das Zentrum bündelt die unterschiedlichen Kompetenzen auf dem Campus Charlottenburg und ist Teil der Hybrid-Plattform. Beteiligt sind neben der TU Berlin die UdK Berlin, die Innovationsagentur der Technologiestiftung Berlin (TSB) und das Büro für Arbeits- und Organisationspsychologie (bao). Mit fünf bis sieben Pilotfirmen sollen Vorgehensmodelle entwickelt werden. Für Entwickler kann das einerseits heißen, dass frühzeitig getestet wird, wie der Nutzer mit einem Prototyp umgeht und wo eventuelle Bedienfehler auftreten können. Andererseits sollen die Experten Firmen helfen, das richtige Produkt auszuwählen, und die Einführung begleiten. Es wird unter anderem überprüft, ob es zu den Mitarbeitern und Umweltbedingungen passt, damit zum Beispiel ein Außendienstmitarbeiter auch unter wechselnden Lichtverhältnissen und Geräuschen die Anwendung auf dem Smartphone benutzen kann. Einen Einblick in die Forschung und Methoden von „UseTree“ können Besucher auf dem Kick-off des Projekts am 28. Februar gewinnen. TU-Vizepräsident Prof. Dr.-Ing. Paul Uwe Thamsen, UdK-Präsident Professor Martin Rennert und TSB-Vorstandsvorsitzender Nicolas Zimmer eröffnen die Veranstaltung. Prof. Dr. Manfred Thüring, Projektleiter seitens der TU Berlin, stellt das Zentrum vor. Im Anschluss gibt es Versuche: Mit „lautem Denken“ und einem „Eyetracker“, der die Aufmerksamkeit einer Versuchsperson aufzeichnet, soll eine Aufgabe mit einem webbasierten System gelöst und der Vorgang untersucht werden.

Zeit und Ort: 28. 2. 2013, ab 11.00 Uhr, MAR-Gebäude (Marchstr. 23), Raum MAR 0.016

Jana Bialluch / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 2/2013

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