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TU Berlin

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Forschung

Buchtipp

Freitag, 22. Februar 2013

Die Stadt als Bühne

Lupe

/pp/ Die Kunst der Szenografie schafft Atmosphäre, stellt Machtverhältnisse dar oder gestaltet einen Raum ästhetisch mit ganz unterschiedlichen Zielen. Die Szenografie ist traditionell ein Werkzeug der Theaterarchitektur, des Bühnenbilds und des Filmsets. Doch heute gewinne sie als übergreifende Gestaltungsdisziplin auch im städtischen Raum immer mehr an Bedeutung, schreibt Prof. Dr. Stefanie Bürkle, TU-Professorin für Bildende Kunst, in ihrem neuen Buch. Mit gebauten, physisch erlebbaren und in der Regel auch begehbaren Räumen beziehe die Stadtarchitektur ihre szenischen Mittel und Werkzeuge verstärkt aus dem Theater sowie den Inszenierungen von Oper und Film. So gleiche sie einem Bühnenraum, mit Gebäudefassaden als Kulissen, mit gebauten Bildern oder gar, durch die Verwendung von Performance und Installation, mit flüchtigen, zeitlich gebundenen Aktivierungen des öffentlichen Raums.

Die Idee der Stadt als Bühne ist keineswegs neu. So ist ein Kapitel auch historischen Beispielen für Inszenierungen gewidmet. Prachtboulevards in Moskau, in St. Petersburg und auch in Berlin (Unter den Linden) waren die ersten Anlagen, die mit Begriffen aus der Theatersprache konzipiert und beschrieben wurden. Vor allem aber war die Architektur der Fassade Instrument der politischen Selbstdarstellung, der Repräsentation und Machtentfaltung. Heute halten Begriffe wie „Corporate Design“ oder „Theming“, Werkzeuge aus der visuellen Kommunikation, Einzug in das Repertoire von Architekten. Vieles davon wird bei der ausführlichen Betrachtung von Schlossplatz und Potsdamer Platz in Berlin sichtbar. Diese Plätze sind Beispiele dafür, wie eine Stadt sich, von der Historie bis zur Moderne, „theatralisch“ darstellt.

Stefanie Bürkle: Szenografie einer Großstadt. Berlin als städtebauliche Bühne, Parthas Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-86964-066-2

Technologien für moderne Wirtschaft

Lupe

/pp/ Die Fakultät III Prozesswissenschaften der TU Berlin präsentiert ein national wie international einzigartiges Bildungs- und Forschungsangebot im Bereich der prozessorientierten Wissenschaftsdisziplinen. Besonders die enge Verbindung von Natur- und Ingenieurwissenschaften bildet ein Alleinstellungsmerkmal. Nun liegt eine neue, umfangreiche Imagebroschüre der Fakultät vor, die durch interessante Bild- und Text-Einblicke ausführlich Aufschluss darüber gibt, was alles unter „prozessorientierten Wissenschaftsdisziplinen“ zu verstehen ist: Dazu gehören Biotechnologie, Energietechnik, Lebensmitteltechnologie und Lebensmittelchemie, Prozess- und Verfahrenstechnik wie Sicherheits-, Mess- und Regelungstechnik, Technischer Umweltschutz sowie Werkstoffwissenschaften und -technologien. Dort werden Eigenschaften von keramischen, metallischen oder Polymer-Werkstoffen untersucht, um neue zu entwickeln, die für eine zukunftsfähige Wirtschaft, für Sicherheit und Umweltschutz benötigt werden. Energie, Gesundheit, Ernährung und viele Umweltbereiche sind also Bestandteil des Forschungsgebiets dieser Fakultät, die mit vielen zukunftsträchtigen Angeboten auch in der Lehre – zum Beispiel internationalen Doppelabschlüssen – aufwarten kann. Die Broschüre ist auch als PDF downloadbar.

www.tu-berlin.de/fak_3 

Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 2/2013

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