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TU Berlin

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Forschung

Schlauer Stoff schützt Gebäude

Montag, 28. Januar 2013

Pulsmessende Hemden, leuchtende Jacken – Textilien sind heute mehr als nur menschliche Kleidung. Nun können sie auch noch Einbrüche verhindern. Eine Lastwagenplane könnte zum Beispiel den Fahrer wecken, wenn auf dem nächtlichen Autobahnparkplatz jemand versucht, sie aufzuschlitzen. Forscher am Berliner Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM) haben den schlauen Stoff zusammen mit der TU Berlin sowie der ETTLIN Spinnerei und Weberei Produktions GmbH entwickelt, die die Innovation nun zum Patent angemeldet hat. Der Stoff ist mit einem Netz aus leitfähigen Garnen und Mikrokontrollbausteinen durchwoben. Sie können nicht nur Alarm auslösen, sondern auch anzeigen, wo genau der Ein- beziehungsweise Durchbruch erfolgt. Projektleiter Erik Simon sieht viele Anwendungsmöglichkeiten, vor allem, um große Flächen zu sichern. „Damit ließe sich eine neue Art des unsichtbaren Gebäudeschutzes verwirklichen“, sagt der Wissenschaftler. Für Museen mit wertvoller Sammlung, Juweliere oder auch Banken wäre das eine gute Lösung. Alternativ ließe sich der Stoff auch in Beton- und Leichtbauwände integrieren, etwa um Banktresore abzusichern. Auch Bodenbeläge können einbruchsicher mit Drucksensoren ausgestattet werden. „Die durch das Gewebe fließenden elektrischen Ströme sind so schwach, dass sie weder für Mensch noch Tier eine Gefahr darstellen“, versichert Simon. Das IZM wird geleitet von Prof. Dr.-Ing. Klaus-Dieter Lang, der zudem Leiter des Forschungsschwerpunkts „Technologien der Mikroperipherik“ und des Fachgebiets Nano Interconnect Technologies an der TU Berlin, Fakultät IV Elektrotechnik und Informatik, ist.

pp / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 1/2013

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