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Forschung

MOPTA Competition

Dienstag, 18. Dezember 2012

Die beste Zeit zum Wäschewaschen

Der Strommarkt in Deutschland befindet sich in einem gewaltigen Umbruch. Die bisher sehr erfolgreiche Förderung erneuerbarer Energien hat einen Punkt erreicht, an dem sich zunehmend sowohl technische als auch wirtschaftliche Konflikte mit dem bestehenden Marktsystem abzeichnen. Strom werde sowohl an Börsen, zum Beispiel der European Energy Exchange (EEX), als auch bilateral im OTC-Handel gehandelt, sagt Soner Emec, Wissenschaftler am Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb der TU Berlin. Dabei lasse sich unterscheiden zwischen kurzfristigem und langfristigem Handel. Der kurzfristige Handel sei vor allem durch die Tatsache geprägt, dass es sich bei Strom nicht um ein lagerfähiges „Gut“ handele, sondern Produktion und Verbrauch zur gleichen Zeit stattfinden müssten.

Soner Emec hat gemeinsam mit einem Wissenschaftlerteam vom Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb und dem DFG-Forschungszentrum „MATHEON“ eine Berechnungsmethode entwickelt, mit der energieeffiziente Prozesse flexibel auf Zeiten mit geringer Nachfrage verschoben werden können. Somit können die Energiekosten im Haushalt bis zu 15 Prozent und in der Industrie bis zu 20 Prozent gesenkt werden. Soner Emec, Florian Huber und Rüdiger Stephan kombinierten die ganzzahlige lineare Programmierung mit dem Programm „Solvers CPLEX 12.4“. Damit belegte das Team „Smart Power Engineers“ in diesem Sommer den zweiten Platz bei der „MOPTA Competition 2012“ der Lehigh University und des Software-Herstellers „Paragon Decision Technology“in Bethlehem/Pennsylvania. Sie konnten sich gegen 40 Expertenteams aus aller Welt durchsetzen.

http://coral.ie.lehigh.edu/~mopta/competition

tui / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 12/2012

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