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Forschung

Hybridlok als Beitrag zur Energiewende

Montag, 19. November 2012

TU-Studierende auf Exkursion: In der Schweiz verfolgen sie den Bau einer SBB-Cargo-Hybridlok, die unter Mitwirkung der TU Berlin entwickelt wurde
Lupe

Auf der diesjährigen Exkursion des TU-Fachgebietes Schienenfahrzeuge im Institut für Land- und Seeverkehr (ILS) konnten die Studierenden der TU Berlin den Bau einer besonderen Hybridlokomotive bei Firma Stadler in Winterthur (Schweiz) kennenlernen. Die Lok ist eine von 30, die bei der Schweizer Güterverkehrsgesellschaft „SBB Cargo“ eingesetzt werden. Die neue Lok stößt etwa 97 Prozent weniger CO2 aus als die vorher verwendete Diesellokomotive. Auch die Lebenszykluskosten werden voraussichtlich halbiert. Das ist möglich, indem vierachsige 1,5-Megawatt-Dieselloks, die im Zustelldienst für Gleisanschlüsse eingesetzt sind, durch zweiachsige Hybridloks ersetzt werden. Diese beziehen ihre Energie aus 1,5 Megawatt elektrischer Leistung oder 290 Kilowatt Dieselleistung. Der Dieselmotor ermöglicht bei niedrigen Geschwindigkeiten im Ladegleis dieselbe Zugkraft wie der Elektroantrieb. Jedoch wird seine Einsatzzeit voraussichtlich nur zwei bis fünf Prozent der Lok-Laufzeit betragen. Der Schweizer Bahnstrom wird dagegen fast ausschließlich aus Wasserkraft erzeugt. Eine weitere Besonderheit der Hybridlok ist ein System aus Schwingungsdämpfern (Tilger), das es erstmalig für eine zweiachsige Lok mit kurzem Achsabstand ermöglicht, Geschwindigkeiten von 100 und mehr Stundenkilometern im Streckendienst ohne starkes Schlingern zu fahren. Die fahrdynamische Auslegung wurde von einer TU-Alumna durchgeführt. Das Fachgebiet wirkte bei der akustischen Auslegung und der Konzeption des Crashkonzeptes der Lokomotive mit. Die Lok war auf der „Innotrans“-Messe in Berlin zu sehen.

tui / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 11/2012

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tui / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 11/2012

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