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Forschung

Mehrere Millionen Euro für die Forschung

Freitag, 12. Oktober 2012

Bundesforschungsministerium fördert zwei Großinitiativen auf dem Campus Charlottenburg und dem EUREF-Campus

Zwei Initiativen mit starker Beteiligung der TU Berlin haben den Förderzuschlag für einen „Forschungscampus“ bekommen. Beim erfolgreichen EUREF-Forschungscampus ist die TU Berlin Hauptantragstellerin und bei der Initiative „Connected Living“ ist sie als Kernpartnerin mit insgesamt sieben Fachgebieten vertreten.

Bundesforschungsministerin Annette Schavan gab die Ergebnisse am 25. September bekannt. Insgesamt wurden zehn Konzepte bundesweit ausgewählt. 90 Initiativen hatten sich beworben. Jeder Forschungscampus bekommt jährlich bis zu zwei Millionen Euro – und das über einen Zeitraum von bis zu 15 Jahren. „Mit den beiden Gewinnern schaffen wir weitere starke Netzwerke im Bereich Wissenschaft und Wirtschaft, die unsere Universitätsareale in Berlin-Charlottenburg und Berlin-Schöneberg bereichern werden“, kommentiert TU-Präsident Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach das erfolgreiche Abschneiden.

Die Fördermittel für den EUREF-Forschungscampus wurden für das Projekt „Mobility2Grid“ vergeben. „Es verbindet in einzigartiger Weise die Aufgabenfelder ‚Elektromobilität‘, ‚Energie in der Stadt‘ und ‚Intelligente Netze‘ zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Praxis. Diese interdisziplinäre Verknüpfung erfordert eine Erprobungsplattform, in der die Forschungsergebnisse direkt im Echtbetrieb getestet und umgesetzt werden können. Genau diese Voraussetzungen finden sich auf dem EUREF-Campus als ‚Living Lab‘“, so der Koordinator und TU-Energieexperte Prof. Dr. Frank Behrendt.

„Intelligente Heimvernetzung“ (Smart Home) ist das zentrale Thema beim Forschungscampus „Connected Living“, der im TU-Hochhaus auf dem Campus Charlottenburg angesiedelt ist und von Prof. Dr.-Ing. Sahin Albayrak geleitet wird. Die Beteiligten, darunter viele Unternehmen und die „Telekom Innovation Laboratories“, wollen die Grundlagen für Technologien, Interaktionsformen und Geschäftsmodelle schaffen, die völlig neue Anwendungsszenarien der Mensch-Geräte-Kommunikation im heimischen Umfeld ermöglichen.

www.tu-berlin.de/?id=124495

stt / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 10/2012

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