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TU Berlin

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Forschung

Wettbewerbsvorteile durch Normen und Patente

Freitag, 13. Juli 2012

Studie zum Umgang von Unternehmen mit den Wirtschaftsinstrumenten

Normen stehen der Allgemeinheit zur freiwilligen Nutzung zur Verfügung, während Patente dem Patentinhaber ein exklusives Nutzungsrecht zusichern. So unterstützen Normen den Marktzugang von Produkten, während Patentierung dem Unternehmen Alleinstellungsmerkmale sichert. Doch wie nutzen Unternehmen die Möglichkeiten, die sich daraus ergeben? Was sind Motive und mögliche Hindernisse? Diesen Fragen ging die Studie „Die Interrelation von Normung und Patentierung“, die Prof. Dr. Knut Blind, Professor für Innovationsökonomie an der TU Berlin sowie Leiter der Forschungsgruppe „Public Innovations“ am Fraunhofer FOKUS, zusammen mit dem DIN Deutschen Institut für Normung e.V. im Juni vorstellte.
„Die INS-Studie hat gezeigt, dass deutsche Unternehmen mit ihren Patentierungs- und Normungsaktivitäten auf der einen Seite ähnliche Ziele verfolgen. Sie wollen ihre Wettbewerbsposition sichern, streben aber auch eine höhere Rechtssicherheit an. Auf der anderen Seite stoßen sie bei der Nutzung dieser beiden Instrumente aber auch auf Probleme. Stichworte sind ,hohe Kosten’ und ,lange Verfahrensdauern’“, fasst Knut Blind wesentliche Erkenntnisse aus der Studie zusammen. Grundsätzlich zögen die Unternehmen die Patentierung einem Engagement in der Normung vor. Diese neuen Erkenntnisse bilden die Basis für einige Handlungsempfehlungen, die die Studie gibt. Zum einen existiere in den innovativen kleinen und mittleren Unternehmen mit relativ vielen Patentanmeldungen eine interessante Zielgruppe für das DIN Deutsche Institut für Normung e.V. Diese gälte es noch proaktiv zu erschließen, um gerade in innovativen Technologiefeldern die Unternehmen mit dem höchsten technologischen Know-how in die Normung einzubeziehen. Zum anderen verlangten die ähnlichen Schwierigkeiten gerade kleiner Unternehmensgruppen bei der Patentierung und Normung eine bessere Integration beziehungsweise Abstimmung der bisher getrennten Förderinstrumente. Künftige Fördermaßnahmen sollten beides beinhalten, so Knut Blind.

www.din.de

pp / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 7/2012

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