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TU Berlin

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Forschung

Vergessene Kultur wiederentdecken

Freitag, 13. Juli 2012

Blick auf den Garten der ehemaligen Sommerresidenz des Barons Samuel von Brukenthal in Avrig/Rumänien
Lupe

Große Teile Südeuropas besitzen ein oft vernachlässigtes Landschafts- und Gartenkulturerbe. Dieses zu schützen und auch touristisch zu entwickeln steht auf der Agenda des von der Europäischen Union kofinanzierten SEE-Programms („The South East Europe Transnational Cooperation Programme“). Dazu gehören die Länder Albanien, Österreich, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, die Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien, Griechenland, Ungarn, Teile Italiens, die Republik Moldawien, Montenegro, Serbien, Slowakei, Slowenien sowie Teile der Ukraine. Im Rahmen dieses Programms wurde kürzlich für das Projekt „CultTour – (Garten-)Kulturelles Erbe als Kristallisationspunkt für Nachhaltigen Tourismus“ rund 2,7 Millionen Euro über drei Jahre an Drittmitteln bewilligt. Acht internationale Projektpartnerteams sind daran beteiligt. Die Projektidee „CultTour“ entstand in der siebenbürgischen Gemeinde Avrig. Dort liegt der einzige erhaltene barocke Garten des Landes. Bereits seit 2010 ist das TU-Institut für Landschaftsarchitektur und Umweltplanung, Fachgebiet für Vegetationstechnik und Pflanzenverwendung von Prof. Dr. Norbert Kühn, als Projektpartner involviert. Es arbeitet eng mit der Universität für Bodenkultur Wien, Institut für Landschaftsarchitektur, zusammen. Projektmanagerin ist die diplomierte TU-Landschaftsplanerin Antje Brüning.
An vier „Pilot-Orten“ in den Partnerländern sollen erarbeitete Konzepte und Strategien zunächst eingesetzt werden. Sind Orte von garten-, landschafts- und kulturhistorischem Wert mit ihren spezifischen Gegebenheiten in den Ländern lokalisiert sowie die touristischen Anforderungen und Potenziale erhoben, wird die TU Berlin „Garten-CultTour-Routen“ durch die beteiligten Länder erarbeiten.

pp / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 7/2012

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