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TU Berlin

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Forschung

Neue Lösungen

Freitag, 13. Juli 2012

Akademischer Senat beschließt Forschungsschwerpunkte

Sechs neue Forschungsschwerpunkte, sogenannte „Key Application Areas“, ersetzen nun die ehemaligen acht Zukunftsfelder der TU Berlin. Das beschloss der Akademische Senat (AS) der TU Berlin in seiner ersten Juli-Sitzung. Sowohl das Strategiepapier des TU-Präsidenten Jörg Steinbach als auch die umfangreichen Ausarbeitungen der AS-Arbeitsgruppe „TU 2020“ sowie die Ergebnisse der Diskussionen mit den Fakultäten waren Grundlage des Beschlusses. Gemeinsam wird jetzt an einem Zukunftskonzept „TU 2020“ gearbeitet. Die Verständigung darauf sei ein wichtiger Schritt, so TU-Präsident Jörg Steinbach. Welche Themenfelder es sind, lesen Sie auf dieser Seite.

tui / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 7/2012

TU Berlin gibt sich neue Forschungsschwerpunkte

Erster Teil des neuen Zukunftskonzeptes vom Akademischen Senat einstimmig beschlossen

Mit dem einstimmigen Beschluss des Akademischen Senats vom 4. Juli 2012 hat sich die TU Berlin neue Forschungsschwerpunkte gegeben. Die sechs „Key Application Areas“ lösen damit die bisherigen acht Zukunftsfelder ab.

Die neuen Schwerpunkte richten sich auf die zentrale Vision „Solutions for Societal Challenges“ aus. Sie stützen sich dabei auf bestehende Querschnittskompetenzen und gesellschaftliche Verantwortungsbereiche der TU Berlin. Grundlage für die Neuausrichtung waren das Strategiepapier des Präsidenten, das er im Dezember 2011 zur Diskussion vorlegte, sowie die umfangreichen Ausarbeitungen der Arbeitsgruppe „TU 2020“ des Akademischen Senats. Sie folgte einer Anregung des Kuratoriums der Universität, für die Kernaufgaben der Forschung und Lehre gegenwärtige Schwerpunkte, zukünftiges Potenzial und die Verantwortung gegenüber der Gesellschaft zu einer gemeinsamen Darstellung zusammenzuführen. „In dem intensiven Diskussionsprozess haben wir alle Fakultäten gehört“, so Prof. Dr. Rolf Möhring, der die AG „TU 2020“ leitet. Auch innerhalb der Arbeitsgruppe wurde das Ergebnis einstimmig beschlossen.

„Die Verständigung auf neue Forschungsschwerpunkte ist ein erster, sehr wichtiger Schritt, der unser Selbstverständnis definiert. Der Beschluss des Akademischen Senats geht jedoch noch viel weiter: Das Präsidium wird gebeten, unser ursprüngliches Strategiepapier zu einem ›Zukunftskonzept TU 2020’ fortzuschreiben und den Senatoren noch vor dem Jahreswechsel vorzulegen“, so TU-Präsident Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach. „Gemeinsam mit der AS-Kommission und mit anderen Akteuren in der Universität, zu denen die Dekane gehören, werden wir diese Schritte nun angehen.“
Der Akademische Senat stimmte auch über die finanzielle Ausgangslage für die zu erarbeitende „Berufungsstrategie bis 2020 – Neuauflage eines Professuren-Erneuerungs-Programms (PEP)“ einstimmig ab. Denn eng verbunden mit der Profilbildung in der Forschung, dem hohen Drittmittelaufkommen und der Fähigkeit für neue Forschungsfelder ist die Berufungspolitik. In den kommenden Jahren stehen etwa 110 weitere Neuberufungen an, bevor 2020 der nächste große Generationswechsel einsetzen wird. Eine Besetzung aller zukünftig frei werdenden Stellen auf dem Niveau W3 ist in Anbetracht der Haushaltssituation nicht möglich. Gleichzeitig müssen aber strategisch entscheidende Fachgebiete konkurrenzfähig ausgestattet werden. Vor diesem Hintergrund kommt den verbleibenden mit W2 oder W3 zu besetzenden Professuren eine besondere Bedeutung zu. Sie müssen das strategische Gerüst für die langfristige Entwicklung der Fakultäten und Institute bilden und erfordern daher besondere Aufmerksamkeit bei Auswahl und Besetzung. Um dieses Berufungsgeschehen in den kommenden Jahren sicherzustellen, wurde mit dem Haushalt 2012 ein neues „Professuren-Erneuerungs-Programm“ (PEP – III) ins Leben gerufen und so konzipiert, dass das Programm in den nächsten Haushalten verstetigt werden kann. Damit steht ein Gesamtbudget von 3,75 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung. Mit den Fakultäten wird nun ein Verteilungsschlüssel erarbeitet, der das gesamte Berufungsgeschehen umfassen soll.

Auch die AG „TU 2020“ steht noch vor weiteren Aufgaben. „Nachdem wir geklärt haben: ‚Wo stehen wir?‘ und ‚Wohin wollen wir?‘, müssen wir nun die Leitfragen ‚Wie können die Ziele erreicht werden?‘ und ‚Welche konkreten Maßnahmen sind erforderlich?‘ beantworten“, erklärt Prof. Dr. Roland Lauster, Mitglied der AG. „Es geht uns um das Aufbrechen von starren Strukturen, um kurzfristige Veränderungen, um ein Umdenken und um Flexibilisierung innerhalb der Fakultäten und fakultätsübergreifend. Wir wollen als Basis für das inneruniversitäre Handeln Vertrauen, die Einhaltung von Verbindlichkeiten und die Übernahme von konkreter Verantwortung. Kommunikation und Vertrauen statt Kontrolle – das ist unser Ziel.“ stt

stt / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 7/2012

Die zentrale Vision: Solutions for Societal Challenges

Lupe

Our Key Application Areas

Sie sind charakteristisch für die TU Berlin als eine technische Universität und stellen forschungsstarke Kernthemen dar:

Materials, Design and Manufacturing
Dieses Kernthema umfasst materialwissenschaftliche Innovationen mit der ganzheitlich betrachteten Herstellung marktfähiger Produkte hinsichtlich der Produktionssysteme und Entwicklungslinien sowohl vertikal von der Idee bis zum fertigen Produkt als auch horizontal über verschiedene Produkte von den Ressourcen bis zum Recycling.

Cyber-Physical Systems
Cyber-Physical Systems sind Systeme, bei denen die physikalische Welt mit der virtuellen Welt verschmilzt, und bilden ein hochaktuelles Forschungsthema. Schon heute sind mehr als 95 Prozent der Mikroprozessoren eingebettet in Alltagsgegenständen und Geräten und über Sensoren sowie Aktoren mit der Außenwelt verbunden.
Energy Systems and Sustainable Resource Management
Dieses Kernthema umfasst die Forschung der TU Berlin zur Energietechnik, zu Aspekten der Energiewende, des Klimawandels, der Wasserversorgung und zum Umgang mit begrenzten Ressourcen generell.

Infrastructure and Mobility
Vor dem Hintergrund des Klimawandels, des demografischen Wandels und wirtschaftlicher Veränderungen befasst sich dieses Kernthema mit den Herausforderungen und Möglichkeiten, unsere zukünftige Infrastruktur und Mobilität zu gestalten. Ein besonderer Fokus liegt darauf, die kulturelle, soziale, räumliche und wirtschaftliche Beweglichkeit von Individuen und Gesellschaft zu fördern und planerisch zu steuern.

Knowledge and Communication Systems
Dieses Kernthema hat die Erforschung und Weiterentwicklung von Wissens-, Informations- und Kommunikationssystemen für zukunftsfähige Gesellschaften unter den Bedingungen der dynamisch fortschreitenden wissenschaftlich-technischen Welt zum Ziel. Benötigt werden innovative und leistungsstarke Beiträge zur Erweiterung der menschlichen Wissens- und Kommunikationsmöglichkeiten.

Human Health
Die steigende Lebenserwartung ist eine der großen Herausforderungen an die Gesellschaft von morgen. Mit dem demografischen Wandel verbinden sich neue Aufgaben für Menschen über 70, präventive Strategien zur Vermeidung altersbedingter Erkrankungen, eine geschlechterspezifische Gesundheitsforschung, die Notwendigkeit neuer Technologien in Diagnostik und Therapie. Die Entwicklung erscheint nur beherrschbar, wenn es gelingt, gesund alt zu werden. Die TU Berlin sieht sich zunehmend als ein essenzieller Baustein in der Gesundheitsregion Berlin-Brandenburg.


Our Competencies
Um die Key Application Areas gruppieren sich die wesentlichen Kompetenzen, in denen die Universität stark ist und die als Querschnittskompetenzen unentbehrlich für die TU als technische Universität sind. Dies sind:

  • Engineering
  • Computer Science
  • Humanities
  • Planning and Management
  • Mathematics
  • Natural Sciences


Our Responsibilities
Hier werden die Verantwortung, die die TU Berlin als technische Universität gegenüber der Gesellschaft hat, und die Herausforderungen, die diese an die Universität stellt, beschrieben:

  • Beneficial Processes and Products
  • Technological Innovation
  • Knowlegde Management
  • Education and Creating New Job Areas
  • Competitive Qualification


Weitere Informationen dazu unter:
 www.tu-berlin.de/?id=121645

tui / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 7/2012

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