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TU Berlin

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Forschung

Hopfenstopfen oder „Mainstream-Bier“?

Freitag, 13. Juli 2012

Ein altes Verfahren wird wiederbelebt – Besucher der „Langen Nacht“ durften kosten

Das Hopfenstopfen in einen Strumpf verleiht dem Bier eine intensive Aromanote
Lupe

Welches Bier schmeckt besser? Bei der diesjährigen Langen Nacht der Wissenschaften nahm das Fachgebiet Brauwesen der TU Berlin seine Gäste auf eine ganz besondere Geschmacksreise mit.

Dabei verkosteten die Besucher jeweils drei Biere. Zwei davon wurden mit dem Verfahren des Hopfenstopfens mit unterschiedlichen Hopfensorten (Chinook und Cascade) hergestellt. Das Verfahren des Hopfenstopfens wird angewandt, um dem Bier eine besonders intensive Aromanote zu verleihen. Dabei gibt man den Hopfen erst im Gär- oder Lagertank ins kalte, reifende Bier hinzu. Es existieren verschiedene Techniken: Am Fachgebiet Brauwesen der TU Berlin werden pro 50-Liter-Fass 100 Gramm Hopfenpellets in einem „Strumpf“ befestigt und entfalten sechs Tage lang ihr Aroma.

Die Mehrheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnte sich für die hopfengestopften Biere begeistern: Von rund 430 Teilnehmern haben 240, also etwas mehr als die Hälfte, die ausgeprägte Note in den beiden hopfengestopften Bieren bevorzugt. 190 von ihnen favorisierten das Bier mit normaler Hopfennote. „Man erkennt zwar, dass das in angelsächsischen Ländern populäre Verfahren des Hopfenstopfens in Deutschland noch nicht so verbreitet ist und viele noch die ,Mainstream-Biere’ bevorzugen“, sagt Thomas Kunz, Mitarbeiter im Fachgebiet. „Dennoch ist davon auszugehen, dass der stetig steigende Trend zu mehr geschmacklicher Biervielfalt auch die Leidenschaft für Biere mit verschiedenen Aromen stärken wird.“

Agnieszka Asemota / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 7/2012

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