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TU Berlin

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Forschung

Gemeinsam für den Klimaschutz

Freitag, 11. Mai 2012

Projekt über Möglichkeiten des genossenschaftlichen Handelns

Das eigens von Gaias Nazary entworfene Projektbild symbolisiert die „Solidarische Stadt“
Lupe

In der StattAuto eG in Lübeck sitzen die Mitglieder in einer „Zukunftswerkstatt“ zusammen. Gemeinsam entwickeln sie Visionen, was sie in Zukunft erreichen wollen. Und damit sind sie nicht allein.Genossenschaften wie in Lübeck erleben in diesen Tagen einen regelrechten Boom – Gemeinschaften statt Individualisten sind in vielen Bereichen unseres Alltags gefragt. Dass genossenschaftliche Organisationen auch für den Klimaschutz einen wichtigen Beitrag leisten können, wurde bisher in der Forschung kaum beachtet. „Neben den politischen und wirtschaftlichen Maßnahmen sowie den individuellen Möglichkeiten jedes Einzelnen bieten auch Genossenschaften vielfältige Gelegenheiten, etwas für den Klimaschutz zu tun. Der Vorteil ist hier, dass sich Menschen zusammenfinden, die gemeinsam etwas erreichen wollen. Und dies kann natürlich auch für den Klimaschutz genutzt werden“, erklärt Privatdozentin Dr. Heike Walk, Leiterin des Bereichs Klima und Energie am Zentrum Technik und Gesellschaft (ZTG) der TU Berlin. Gemeinsam mit Dr. Carolin Schröder leitet sie das dreijährige Forschungsprojekt „Solidarische Stadt. Genossenschaftliche Handlungsmöglichkeiten in Zeiten des Klimawandels“, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird.

Die Forscherinnen und Forscher wollen herausfinden, welche Möglichkeiten solidarisches, kollektives Handeln, wie es in Genossenschaften zu finden ist, in Bezug auf den Klimaschutz bietet. Neben den wissenschaftlichen Untersuchungen genossenschaftlicher Handlungsmöglichkeiten führen sie auch konkrete Beteiligungsprojekte mit den Genossenschaftsmitgliedern durch, wie Workshops oder die Zukunftswerkstatt in Lübeck. „Wir untersuchen sieben unterschiedlich große Genossenschaften aus verschiedenen Städten in Ost- und Westdeutschland“, so die Projektleiterin. Bereits befragt wurden die Mitglieder und Vorstände der Genossenschaften. Derzeit wertet das Forscherteam die insgesamt 36 Stunden Interviewmaterial aus. „Die Auswertung soll uns zeigen, wie dort mit den Themen Klimaschutz, Solidarität und Kommunikation umgegangen wird. Daraus versuchen wir dann Handlungsempfehlungen für die Politik zu formulieren“, beschreibt Heike Walk die nächsten Projektschritte. Auf einem Kongress am 23. Mai 2012 werden die ersten Forschungsergebnisse vorgestellt und diskutiert.


Die Solidarische Stadt und der Klimaschutz

Der Kongress wird gemeinsam von der Friedrich-Ebert-Stiftung, Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik, sowie dem Zentrum Technik und Gesellschaft (ZTG) der TU Berlin veranstaltet. Zeit: 23. Mai 2012, 10.00 bis 17.30 Uhr. Ort: Friedrich-Ebert-Stiftung, Haus 2, Hiroshimastr. 28, 10785 Berlin. Als Redner sind unter anderen vorgesehen: Michael Müller, Senator für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin, Christian Hossbach, DGB-Vorsitzender Berlin-Brandenburg. Anmeldung bis zum 18. Mai 2012

www.solidarischestadt.de

Wiebke Klecar, ZTG / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 5/2012

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