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TU Berlin

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Forschung

Berlin im Schaufenster

Freitag, 11. Mai 2012

Hauptstadtregion will Kompetenz bei Elektromobilität international sichtbar machen

Gut verkabelt: Dietmar Göhlich. Koordinator des TU-Forschungsnetzwerks Elektromobilität mit dem Herzstück der Forschungen, dem Elektromotor
Lupe

Berlin-Brandenburg wird, neben drei weiteren Regionen, als „Internationales Schaufenster der Elektromobilität“ gefördert. Das entschied die Bundesregierung am 3. April 2012. Mit insgesamt 35 Kernprojekten aus Wissenschaft und Wirtschaft hat sich die Region beworben. Die TU Berlin mit ihrem Forschungsnetzwerk Elektromobilität, in dem 21 Fachgebiete aus fünf Fakultäten zusammenarbeiten, hat dabei als sogenannter „Premium-Partner“ der Berliner Agentur für Elektromobilität eMO einen maßgeblichen Beitrag geleistet. Bei sechs der eingereichten Kernprojekte sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TU Berlin federführend oder in führender Rolle beteiligt.

„Berlin hat gute Chancen, künftige Leitmetropole der Elektromobilität in Europa zu werden, weil hier ein umfangreiches und innovatives Angebot auf zahlreiche potenzielle Anwender trifft“, sagt Prof. Dr.-Ing. Dietmar Göhlich, der das TU-Forschungsnetzwerk koordiniert und selbst das Fachgebiet Methoden der Produktentwicklung und Mechatronik leitet. In den kommenden drei Jahren sollen im Rahmen des bundesweiten Förderprogramms „Schaufenster der Elektromobilität“ der Bundesregierung Projekte mit 180 Millionen Euro unterstützt werden.

„Wir hoffen, unsere Kernprojekte in vollem Umfang realisieren zu können, da sie nur im Zusammenspiel die volle Wirkung erzielen“, so Göhlich. „So können wir nahezu die gesamte Wertschöpfungskette der Elektromobilität international sichtbar machen.“

Bis 2015 sollen auf den Straßen Berlins und Brandenburgs rund 5200 elektrische Pkw, Kleintransporter und Busse rollen. „In Berlin als Hauptstadt verkehren Touristen, Politiker, Entscheider aus allen Branchen, neun der zehn weltgrößten Automobilkonzerne sind mit Projekten im Schaufenster vertreten, viele Hersteller sehen, dass sich ein Engagement in Berlin lohnt“, zählt Göhlich weitere Vorteile auf. „Berlin ist hinsichtlich der Ladeinfrastruktur deutschlandweit führend, wir experimentieren mit verschiedenen Nutzungsmodellen, entwickeln Informationsdienste, Software, Abrechnungssysteme und vieles mehr.“ Außerdem soll in Berlin die erste elektrifizierte Buslinie mit induktiver Ladetechnik ans Netz gehen. „Wir haben also beste Aussichten für die nächste Phase des Wettbewerbs“, so Göhlich. „Mit dem ,Schaufenster‘ werden Technologien und neuartige Dienstleistungen zur Reife gebracht und die Hauptstadtregion wird durch die entstehende Wertschöpfung nachhaltig gestärkt.“

www.e-mobility.tu-berlin.de (Forschungsnetzwerk)
www.emo-berlin.de

Patricia Pätzold / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 5/2012

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