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TUB-newsportaltui0212: Stromenergie und Biokatalyse

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Forschung

Stromenergie und Biokatalyse

Freitag, 17. Februar 2012

Clara Immerwahr Award verliehen

Nobelpreisträgerin Ada Yonath (l.) und Kylie Vincent beim Festakt
Lupe

Dr. Kylie Vincent von der Universität Oxford will auf biologischem Wege Strom erzeugen. Die bereits mit einem Starting Grant des Europäischen Forschungsrats ausgezeichnete Wissenschaftlerin spaltet dafür Wasserstoff mit Hilfe von Enzymen und gewinnt aus diesem Prozess Energie. Mit dieser Grundlagenforschung wurde sie zur ersten Preisträgerin des Clara Immerwahr Award des Berliner Exzellenzclusters UniCat, der ihr am 10. Februar 2012 feierlich an der TU Berlin verliehen wurde. Der Preis fördert die Arbeit hervorragender Nachwuchswissenschaftlerinnen auf dem Gebiet der Katalyse mit 15 000 Euro. Er wird finanziert vom UniCat-Industriepartner BASF und von der TU Berlin. Clara Immerwahr (1870–1915), später verheiratet mit Fritz Haber, war die erste Frau, die an einer deutschen Universität in Physikalischer Chemie promoviert wurde.

Biologisches Leben bis in die atomaren Strukturen hinein interessierte auch die israelische Wissenschaftlerin Ada Yonath. 2009 erhielt sie für die sensationelle Aufklärung der Ribosom-Strukturen den Chemie-Nobelpreis. Was bedeutet das Wissen um diese Strukturen für die Menschen und deren Vergänglichkeit?, fragte sie anlässlich der Vergabe des Clara Immerwahr Award, bei der sie den Festvortrag: „Is there a limit to life expectancy? Wishes, predictions and reality“ hielt.

pp / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 2/2012

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