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TU Berlin

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Forschung

Gesundheitskosten im Vergleich

Freitag, 17. Februar 2012

Eine DRG (Diagnosis-Related Group) ist eine Patientengruppe mit ähnlichen klinischen Merkmalen. Auch ihre Behandlung erfordert einen vergleichbaren Ressourcenaufwand. Mit diesem medizinisch-ökonomischen Patientenklassifikationssystem können die zumeist stationären Patienten jeweils genau einer Fallgruppe zugeordnet werden. DRGs sind heute in vielen europäischen Ländern Grundlage für die Finanzierung und Leistungsbeurteilung von Krankenhäusern. Zum ersten Mal wurden mit dem „EuroDRG-Projekt“ europäische DRG-Systeme detailliert miteinander verglichen und ihre Leistungsfähigkeit auf den Prüfstand gestellt.

Die Ergebnisse präsentierte man kürzlich auf einem internationalen Kongress der Fachwelt. Das Projekt konnte eine Übersicht über alle in Europa verfügbaren Kosten- und Finanzierungssysteme schaffen, sodass nun entsprechende Empfehlungen für ein vereinheitlichtes europaweites System gegeben werden können. Partner aus Deutschland, England, Estland, Finnland, Frankreich, den Niederlanden, Irland, Österreich, Polen, Portugal, Schweden und Spanien waren an der dreijährigen Untersuchung beteiligt, die im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm mit insgesamt rund drei Millionen Euro gefördert wurde. Einer TU-Forschergruppe um Prof. Dr. med. Reinhard Busse, Leiter des FG Management im Gesundheitswesen, koordinierte das Projekt. Die Fallstudien sowie weitere aktuelle Ergebnisse und Themen wurden in einer Buchveröffentlichung zusammengefasst.

www.eurodrg.eu
www.mcgraw-hill.co.uk

tui / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 2/2012

Geodäsie bietet Fortbildung an

Zur Gewinnung und Verarbeitung rechtssicherer Messinformationen für die Berechnung von Grundstücksflächen, zur dreidimensionalen Beschreibung der Erdoberfläche, von Gebäuden, Brücken und anderen Bauten nutzen Geodäten und Geoinformatiker die sogenannte „Ausgleichsrechnung“. Mit diesem Thema eröffnete das TU-Institut für Geodäsie und Geoinformationstechnik (IGG), geleitet von Prof. Dr.-Ing. Frank Neitzel, das erste Praxisseminar einer neuen Reihe zur Fortbildung. In lockerer Atmosphäre wird hier, kompetent angeleitet, die Anwendung wissenschaftlich komplexer Methoden an praxisrelevanten Beispielen vermittelt. Schon nach kurzer Zeit war der erste Kurs von Fachkräften aus dem Vermessungs- und Katasterwesen sowie Software-Entwicklern ausgebucht. Das zeige, so Neitzel, welch großen Bedarf es für den direkten Transfer akademischen Wissens in die Praxis gebe. Je nach Thema wendet sich das IGG-Praxisseminar an Beschäftigte der TU Berlin sowie berufstätige Hochschulabsolventen.

www.igg-praxisseminar.de

tui / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 2/2012

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