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TU Berlin

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Forschung

Einmal um die Welt auf dem Hometrainer

Freitag, 17. Februar 2012

Das „Smartbike“ motiviert zum Sport und bietet ein Rundumpaket für die Gesundheit

Den eigenen Horizont erweitern und dabei die Muskeln stählen mit dem intelligenten Fahrrad „Smartbike“ des DAI-Labors
Lupe

Entspannt vom Zoologischen Garten in Berlin die Hardenbergstraße entlang, am Ernst-Reuter-Platz rechts in die Straße des 17. Juni abbiegen und zur Siegessäule radeln, dabei etwas über die Siegessäule bei „Wikipedia“ lernen – „Die Siegessäule auf dem Großen Stern inmitten des Großen Tiergartens in Berlin wurde von 1864 bis 1873 als Nationaldenkmal der Einigungskriege nach einem Entwurf von Heinrich Strack erbaut. Sie steht unter Denkmalschutz“: Dies ist keine Stadtrundfahrt, sondern eine Radtour auf dem „Smartbike“, einer Entwicklung aus dem DAI-Labor der TU Berlin.

Und das System „Smartbike“ kann noch mehr: Man kann es an jedes stationäre Fahrrad zu Hause anschließen. Auf dieses schwingt sich der Benutzer oder die Benutzerin dann und sucht sich eine beliebige Stadt für die virtuelle Radtour aus. Die jeweiligen Sehenswürdigkeiten und weitere Informationen liefert das Internet im Vorbeifahren. Auch die virtuelle Verabredung mit Freunden zur Radtour und die gemeinsame Stadterkundung oder ein „Rennen“ sind kein Problem. Sportbegeisterte treten gegen die eigene Leistung von der letzten Radtour an, um diese zu verbessern: All das ist mit dem „Smartbike“ außerdem zu jeder Jahreszeit realisierbar. Und so geht’s: Auf einem Bildschirm erscheinen die Route in 3-D über „Google Earth“ sowie die Geschwindigkeit, mit der der Nutzer oder die Nutzerin voranschreiten. Der Bildschirm zeigt außerdem, wie hoch der Puls ist und wie viele Kalorien verbraucht werden. Diese Daten einer Trainingseinheit werden gespeichert, sodass Leistung und Erfolg nachzuvollziehen sind. Weitere integrierte Gesundheitsdienste sind zum Beispiel ein Ernährungsberater oder ein Schrittzähler. Der Ernährungsberater zählt die Kalorien, die der Nutzer oder die Nutzerin über den Tag zu sich genommen hat, und gibt Tipps, welche Nahrung für sie oder ihn empfehlenswert ist. Der Schrittzähler zählt die Schritte des gesamten Tages zusammen und kann so einen genaueren Kalorienverbrauch darstellen. Die Aktivitäten eines Tages – vom Training bis zur gesunden Ernährung – werden als Aktivitätspunkte gesammelt: ein Rundumpaket für die Gesundheit also, das zum Beispiel Möglichkeiten eröffnet, das Gewicht zu reduzieren oder die Kondition zu steigern. Auch hier hilft das smarte Fahrrad, indem ein Wunschziel definiert werden kann und das System dann Gesundheitstipps zusammenstellt, um das Ziel zu erreichen. So wird die Gesundheit gefördert und zum Sport angeregt. Zu den Partnern des DAI-Labors der TU Berlin, das von Prof. Dr.-Ing. Sahin Albayrak geleitet wird, gehören in diesem Forschungsprojekt die Telekom Innovation Laboratories und der Bundesverband der AOK. Das „Smartbike“ wird im Showroom des DAI-Labors am Ernst-Reuter-Platz vorgeführt.

Özlem Beytas / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 2/2012

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