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TU Berlin

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Forschung

Millionenschaden durch S-Bahn-Ausfall

Freitag, 20. Januar 2012

Mitte Dezember 2011 standen alle Räder still. Jedenfalls bei der Berliner S-Bahn. Ein Stromausfall im zentralen elektrischen Stellwerk sorgte im Feierabendverkehr der Hauptstadt nicht nur für ein unvergleichliches Verkehrschaos, sondern verursachte - durch den Ausfall der Arbeitskraft von rund einer Million Menschen - auch einen volkswirtschaftlichen Schaden in zweistelliger Millionenhöhe. Das wiesen Wissenschaftler am TU-Fachgebiet Energiesysteme in einer unmittelbar darauf erstellten Kurzstudie nach. "Der Störfall führt erneut die eminent hohe Bedeutung einer kontinuierlichen und zuverlässigen Elektrizitätsversorgung vor Augen", so Fachgebietsleiter Prof. Dr. Georg Erdmann. Die Wissenschaftler stützten ihre Berechnungsmethode auf die Idee des amerikanischen Nobelpreisträgers für Wirtschaft Gary S. Becker. Dabei ist sowohl die Zusammensetzung der Passagiere berücksichtigt - auch die Beeinträchtigung von Schülern, Studierenden und Touristen verursacht Kosten - als auch die Tatsache, dass der Regional- und der Fernverkehr ebenfalls betroffen waren. "Zusammengenommen resultiert ein volkswirtschaftlicher Schaden von insgesamt 34,6 Millionen Euro. Immaterielle Schäden sind in dieser Summe nicht mitberücksichtigt", so Professor Erdmann. Die Kurzstudie ist im Internet veröffentlicht.

www.ensys.tu-berlin.de/fileadmin/fg8/Downloads/Publications/Praktiknjo_Erdmann_2011_SBahn.pdf

pp / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 1/2012

Güterwagen besser instand halten

Freitag, 20. Januar 2012

Für eine bessere Instandhaltung im Schienengüterverkehr entwickelt das Projekt CargoCBM ein System zur Zustandsüberwachung der Wagen im Betrieb. Ein Condition-Monitoring störungsanfälliger Bauteile wie Bremsen und Räder in Echtzeit soll dies ermöglichen. Via Fernabfrage fließen Messdaten in eine Diagnosesoftware ein und optimieren so die Instandhaltung. Nachdem die Entwicklungsphase weitgehend abgeschlossen ist, soll das System zunächst im Labor, später im realen Betrieb getestet werden. Projektstart war der 1. Januar 2010. CargoCBM ist ein integratives Forschungsvorhaben von TU Berlin, Harting, Eckelmann, PC-Soft, Wascosa, Vattenfall Europe Mining und Lenord+Bauer. Es wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie mit 1,5 Millionen Euro gefördert und hat eine Laufzeit von mehr als drei Jahren.

jb / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 1/2012

Mathe lernen in Deutschland

Freitag, 20. Januar 2012

Der weltweit größte Kongress für Mathematikdidaktik ICME wird 2016 in Hamburg stattfinden. Die deutschsprachige Mathematikdidaktik hat sich damit erfolgreich gegen die Konkurrenten Prag (Tschechische Republik) und Durban (Südafrika) durchgesetzt. Stellung und Ansehen Deutschlands in der internationalen Mathematik werden so weiter ausgebaut. Erst im Januar 2011 hatte die Internationale Mathematikervereinigung (IMU) ihr Sekretariat erstmalig seit ihrer Gründung 1920 an einen dauerhaften Standort verlegt - nach Berlin. Kurz darauf zog auch das IMU-Archiv, das unter anderem wichtige Gutachten zu bedeutenden Preisen bewahrt, von Helsinki nach Berlin. IMU-Generalsekretär ist ebenfalls ein Deutscher: der TU-Mathematikprofessor Dr. Martin Grötschel, der das DFG-Forschungszentrum MATHEON mitbegründet hat.

www.dmv.mathematik.de

www.matheon.de

pp / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 1/2012

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