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Forschung

Mathematik lässt Gas besser strömen

Freitag, 20. Januar 2012

Mathematiker des DFG-Forschungszentrums MATHEON und des niederländischen Kooperationsverbundes 3TU.AMI forschen zusammen an der Optimierung des europäischen Gasnetzes. Vor dem Hintergrund der Energiewende kommt der Ausbauplanung des Gasnetzes besondere Bedeutung zu. Waren früher die Wege des Gases durch klare Lieferanten-Abnehmer-Beziehungen bestimmt, so ähnelt der Gasfluss durch das Pipelinenetz heute eher dem sich ständig verändernden Verkehrsstrom auf einer Autobahn. Die Optimierung des gesamten Gastransports kann daher in Zukunft nur mit Hilfe detaillierter und aufwendiger mathematischer Analysen gelingen.

Manche der europäischen Regulierungsvorschriften führen ebenfalls zu höchst schwierigen mathematischen Fragen. Will zum Beispiel ein Gashändler Gas zu einem Kunden liefern, kann der Gasnetzbetreiber dies nur aufgrund von nicht ausreichender Netzkapazität verweigern. Pipeline-Neubauten werden nötig. Die MATHEON-Aktivitäten zu dieser Forschung leitet TU-Professor Dr. Martin Grötschel, aufseiten der TU Delft ist Professor Kees Vuik als Energiekoordinator der 3TU.AMI tätig.

www.matheon.de

tui / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 1/2012

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