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TU Berlin

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Forschung

Internet

Freitag, 16. Dezember 2011

Neues Empfehlungssystem

Derzeit basieren die Empfehlungssysteme im Internet auf statistischen Auswertungsverfahren, die die Ähnlichkeit zwischen Nutzerverfahren und Produkteigenschaften prüfen. Das DAI-Labor der TU Berlin hat nun zusammen mit dem Unternehmen Neofonie ein semantisches Empfehlungssystem entwickelt, das den Inhalt deutet und präzisere Empfehlungen gibt. Das Projekt "SEmantic Recommendation and Unstructured data Management" (SERUM) wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert. Im Gegensatz zu den bisherigen statistischen Verfahren benutzt SERUM ein semantisches System, das den Suchbegriffen Bedeutungen hinterlegt, sodass deutlich erkannt wird, worum es sich handelt und in welchem Bezug das Wort verwendet wird. Besteht zum Beispiel Interesse an einem Künstler ,werden Nachrichten, Filme oder Musiktitel zu dem Künstler empfohlen, die von unterschiedlichen Internetseiten stammen. So erhält der Nutzer oder die Nutzerin umfangreiche und exakte Empfehlungen, die sich nicht wiederholen und den individuellen Wünschen entsprechen. Das Distributed Artificial Intelligence Laboratory (DAI-Labor) der TU Berlin ist mit seinen mehr als 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eines der größten Forschungseinrichtungen im Bereich Smart Services und Smart Systems.

www.dai-labor.de

öb / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 12/2011

Umweltschutz an der Ostsee

Freitag, 16. Dezember 2011

Wer kommt für die Schäden auf?

Rund 80 Prozent der Menschen, die den Ostseeraum bewohnen, verbringen mehr oder weniger häufig ihre Freizeit an der See: schwimmen, tauchen, sonnenbaden, picknicken und so weiter. Doch die Ostsee, obwohl noch relativ jung, ist ökologisch gefährdet durch Emissionen, Abfallentsorgung und weitere Eingriffe in dieses empfindliche Ökosystem. Etwa 90 Millionen Menschen, verteilt über neun Staaten, leben im Einzugsgebiet der Ostsee. Viele davon sind sehr besorgt über die Umweltsituation der Ostseeregionen. Besonders Finnen, Schweden und Menschen aus den Küstenregionen Estlands und Russlands äußern schwere Bedenken. Im Auftrag des schwedischen Umweltamtes wurden in einer repräsentativen Erhebung rund 9000 Menschen nach ihren Gewohnheiten im Zusammenhang mit der See und nach ihren Ängsten gefragt. Die deutsche Befragung wurde vom TU-Institut für Landschaftsarchitektur und Umweltplanung, Fachgebiet Landschaftsökonomie, unter Leitung von Dr. Jürgen Meyerhoff durchgeführt. Insbesondere nannten die Befragten Abfall, Schwermetalle und andere gefährliche Substanzen, fast tägliche Ölleckagen an Schiffen sowie das Risiko einer größeren Ölkatastrophe und damit Schäden an Flora und Fauna als beängstigende Bedrohungen. Auch war die Mehrheit der Befragten der Meinung, dass die Verursacher monetär für die Schäden aufkommen sollten. Um die Umweltsituation in der baltischen Region zu verbessern, seien Individuen und Unternehmen stärker heranzuziehen, um Aktivitäten zur Verbesserung der Seeregion zu finanzieren. Die Untersuchungen werden im Jahr 2012 mit weiteren Befragungen zu effektiven Maßnahmen fortgesetzt. Die Studie heißt: "Baltic Survey - a study in the Baltic Sea countries of public attitudes and use of the sea". Eine Zusammenfassung sowie der vollständige Bericht stehen auf der Website des Fachgebiets zum Download bereit.

www.tu-berlin.de/?id=70305

pp / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 12/2011

Bernstein Zentrum Berlin wird weiter gefördert

Freitag, 16. Dezember 2011

Mit einem Festakt startete das Bernstein Zentrum für Computational Neuroscience (BCCN) in Berlin am 1. Dezember 2011 offiziell in seine zweite Förderphase. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das BCCN über weitere fünf Jahre mit insgesamt 8,5 Millionen Euro. Das Zentrum, das experimentelles und theoretisches Wissen im Bereich Computational Neuroscience vereint, wird auch personell weiter verstärkt. Bei der Besetzung von zwei neu geschaffenen Professuren wurde besonderer Wert auf eine enge Verknüpfung mit der Fachrichtung Mathematik, dem DFG-Forschungszentrum MATHEON und mit der Physik gelegt. Dies zeigt sich in der Berufung des Mathematikers Prof. Dr. Wilhelm Stannat (TU Berlin, siehe auch TU intern 10/11) und des Physikers Dr. Benjamin Lindner (HU Berlin). Zusätzlich wird Dr. Philipp Hövel (TU Berlin) als Leiter einer Nachwuchsgruppe das Bernstein Zentrum im Bereich theoretischer Physik unterstützen. Dr. Henning Sprekeler (HU Berlin) wird als Bernstein-Preisträger mit seinem Preisgeld von etwa 1,25 Millionen Euro eine eigenständige Arbeitsgruppe an der HU Berlin aufbauen. Das BCCN Berlin ist Teil des nationalen Bernstein-Netzwerks Computa- tional Neuroscience (NNCN). Beteiligt sind die drei großen Berliner Universitäten, die Charité-Universitätsmedizin Berlin, die Universität Potsdam und das Max-Delbrück-Centrum.

tui / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 12/2011

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