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TU Berlin

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Forschung

Hattrick: drei Einstein-Professuren

Freitag, 16. Dezember 2011

Universität gewinnt Spitzenwissenschaftler mit Hilfe der Einstein Stiftung Berlin

Bei der feierlichen Urkundenübergabe am 5. Dezember: Juri Rappsilber, Gitta Kutyniok und Martin Oestreich (v. l.)
Lupe

Gleich dreimal war die TU Berlin im Wettbewerb um die Förderung von Professuren durch die Einstein Stiftung Berlin erfolgreich. Mit dieser Unterstützung besetzen eine exzellente Wissenschaftlerin, Gitta Kutyniok, und zwei hochrangige Wissenschaftler, Juri Rappsilber und Martin Oestreich, die Einstein-Professuren an der TU Berlin, die am 5. Dezember 2011 feierlich verliehen wurden.

"Durch die Unterstützung der Einstein Stiftung kommen international herausragende Spitzenwissenschaftler an die TU Berlin. Sie setzen in Forschung und Lehre sichtbare Akzente. Wir freuen uns sehr, dass gleich drei unserer Anträge bewilligt wurden. Dies unterstreicht erneut unser großes Engagement bei der Einwerbung von Drittmitteln", sagt Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach, Präsident der TU Berlin. Eine Einstein-Professur sei nicht nur eine Auszeichnung für die Wissenschaftler, sondern gleichzeitig eine Verpflichtung gegenüber Berlin, so Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Martin Grötschel, Vorstandsvorsitzender der Stiftung. Sie sei inzwischen zu einem Markenzeichen des exzellenten Wissenschaftsstandorts avanciert. Diesen gilt es in den kommenden Jahren weiter auszubauen. "Dafür steht die Einstein Stiftung Berlin", unterstreicht Martin Grötschel.

Prof. Dr. Gitta Kutyniok
hat die Professur "Funktionalanalysis" übernommen. Die international erfahrene, exzellente junge Wissenschaftlerin wird nicht nur die mathematische Forschung und Lehre an der TU Berlin, sondern die mathematische Forschung in der Hauptstadt insgesamt signifikant stärken. Sie wird am DFG-Forschungszentrum MATHEON und an der durch die Exzellenzinitiative geförderten Berlin Mathematical School arbeiten.

Prof. Dr. Juri Rappsilber übernimmt die Professur Bioanalytik. Die biologischen Prozesse, die hier im Institut für Biotechnologie betrachtet werden, wie Brauerei, Differenzierung humaner Zellen, biochemische Regulation und Fermentation von Bakterien sowie die Modifikation von Pilzen, werden über Proteinkomplexe gesteuert. Zur Aufklärung von deren Interaktion und Strukturen hat Rappsilber eine Technologie entwickelt. Mit seiner international geprägten Laufbahn ist er auf seinem Forschungsgebiet weltweit führend und seine Arbeiten besitzen Pioniercharakter. Erst vor eineinhalb Jahren hat der 1995 an der TU Berlin diplomierte Wissenschaftler an der Universität von Edinburgh eine Professur für Proteomics angetreten.

Die Professur von Prof. Dr. Martin Oestreich ist integraler Bestandteil des Exzellenzclusters "Unifying Concepts in Catalysis" (UniCat) und spielt eine tragende Rolle in der grundständigen Lehre. Der Fokus des elementaren Forschungsgebietes Synthese und Katalyse liegt im Spannungsfeld von Material- und Lebenswissenschaften und bildet damit ein Alleinstellungsmerkmal. Martin Oestreich wurde 2001 bereits mit 29 Jahren Leiter einer prestigeträchtigen Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe, wurde 2006 Professor an der Wilhelms-Universität Münster und erhielt mehrere renommierte Wissenschaftspreise.

Mit dem Programm Einstein-Professur unterstützt die Einstein Stiftung Berlin Berufungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auf höchstem internationalen Niveau, die durch die Berliner Universitäten allein nicht zu finanzieren wären.

Fotomaterial und weitere Informationen zu den Einstein-Professoren an der TU Berlin finden Sie im Internet.

www.tu-berlin.de/?id=111786

tui / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 12/2011

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