direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Page Content

There is no English translation for this web page.

Forschung

Die Chancen des Elektroautos

Freitag, 16. Dezember 2011

Welche Erwartungen die Nutzer an einen mit Strom betriebenen Pkw haben

Ladestation für Elektroautos am Ernst-Reuter-Platz
Lupe

Eine wichtige Komponente in dem vielfältigen Geflecht von Voraussetzungen und Bedingungen für den Erfolg der E-Mobilität ist der Nutzer. Aus diesem Grunde wurde am Fachgebiet Integrierte Verkehrsplanung unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Christine Ahrend und Dr. Oliver Schwedes untersucht, welche Erwartungen Autofahrerinnen und -fahrer an das Elektroauto knüpfen.

"Wir haben in Berlin und Nordrhein-Westfalen gewerbliche Nutzerinnen und Nutzer befragt, die im Rahmen einer Pilotstudie von RWE ein Elektroauto zur Verfügung gestellt bekommen hatten", sagt Christine Ahrend. Die stichprobenartige Befragung von 36 Personen ergab eine hohe Akzeptanz für das Elektroauto. Die Nutzer zeigten sich verantwortungsbewusst gegenüber Umwelt, Klimawandel und fossilen Ressourcen. "Betrachtet man jedoch die Bereitschaft der Nutzer, auch das eigene Mobilitätsverhalten zu ändern, ergibt sich ein differenziertes Bild", resümiert Oliver Schwedes.

Die Analyse förderte zwei Einstellungen gegenüber dem Elektroauto zu- tage. Bei der Innovationsperspektive sind die Nutzer bereit, das eigene Mobilitätsverhalten zu ändern. Sie verstehen sich als Pioniere, die technologischen Neuerungen zum Durchbruch verhelfen. Nutzerinnen und Nutzer, die die Substitutionsperspektive einnehmen, sehen im Elektroauto lediglich einen Ersatz für das Auto mit Verbrennungsmotor und sind nicht bereit, ihr Mobilitätsverhalten zu modifizieren. Diese Einstellung überwiegt bei den Befragten. Aber auch die Minderheit, die die Innovationsperspektive einnimmt, verlangt konkrete verkehrspolitische Maßnahmen, um ihre Verhaltensänderung zu unterstützen.

Das Besondere der TU-Analyse ist, dass sie im Gegensatz zu anderen Befragungen zwischen der grundsätzlichen Akzeptanz für die Technologie und der Bereitschaft, das eigene Mobilitätsverhalten zu ändern, unterschied.

Die Befragung wurde im Rahmen des TU-Projektes "Analyse Nutzerverhalten und Raumplanung regionale Infrastruktur" durchgeführt. Es ist Teil des Vorhabens "IKT-basierte Integration der Elektromobilität in die Netzsysteme der Zukunft" und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert.

Abschlussbericht unter
www.tu-berlin.de/ivp/e-mobility

Sybille Nitsche / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 12/2011

Zusatzinformationen / Extras

Quick Access:

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

Auxiliary Functions

This site uses Matomo for anonymized webanalysis. Visit Data Privacy for more information and opt-out options.