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TU Berlin

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Forschung

Deutsche Forschungsgemeinschaft bewilligt zwei Sonderforschungsbereiche und ein Graduiertenkolleg

Freitag, 16. Dezember 2011

21 Millionen Euro erhält die TU Berlin für einen neuen Sonderforschungsbereich für nachhaltige Produktionsmethoden und die Verlängerung des Sonderforschungsbereichs 787 im Bereich der Halbleiter-Nanophotonik. Außerdem wurde ein neues Transatlantisches Graduiertenkolleg bewilligt.

SFB 1026

Sprecher des neuen Sfb 1026 ist Günther Seliger.
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Nachhaltige Produktion

Technologien, die Ressourcen schonen, und Managementprozesse zu nachhaltiger Wertschöpfung; dies ist der Fokus des neuen Sonderforschungsbereichs (Sfb 1026) "Sustainable Manufacturing - Shaping Global Value Creation" am Produktionstechnischen Zentrum (PTZ) von TU Berlin und FraunhoferGesellschaft. Für die ersten vier Jahre stellt die DFG mehr als zehn Millionen Euro bereit. Geplant ist eine Laufzeit von insgesamt zwölf Jahren mit einem Gesamtfördervolumen von mehr als 30 Millionen Euro. Sprecher ist Prof. Dr.-Ing. Günther Seliger vom TU-Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb. Realisiert werden sollen ökonomisch-technische Zukunftsmodelle zur Strategieentwicklung, Produktionstechnologien und Werkzeuge der Qualifizierung, um den globalen Wohlstand bei geringerem Ressourcenverbrauch zu erhöhen. Geforscht wird dafür an modularen Werkzeugmaschinen aus Leichtbaukomponenten in mobilen Fabriken, gesteuert und überwacht durch Mensch-Maschine-Interaktionen. Auch kreislaufwirtschaftliche Produktionskonzepte bei minimaler Endlagerung sowie Rückgewinnung von Werkstoffen werden entwickelt. Die innovativen Fertigungsprozesse und -anlagen werden in einem neuen Versuchslabor des PTZ demonstriert und auf einer öffentlichen Internetplattform dargestellt.

Die meisten der 17 Teilprojekte sind in der Fakultät V Verkehrs- und Maschinensysteme am Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb angesiedelt. Auch die Institute für Mathematik, Technischen Umweltschutz, Hochfrequenztechnik- und Halbleiter-Systemtechnologien, für Landschaftsarchitektur und Umweltplanung sowie für Volkswirtschaftslehre und Recht sind involviert. Vier weitere Forscherteams von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung Berlin, dem Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik Berlin, dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und dem Zuse-Institut Berlin wirken mit. 

SFB 787

Michael Kneissl geht mit dem Sfb 787 in die zweite Förderperiode.
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Halbleiter-Nanophotonik

Die DFG fördert den erfolgreichen Sonderforschungsbereich 787 "Halbleiter-Nanophotonik: Materialien, Modelle, Bauelemente" an der TU Berlin für weitere vier Jahre. Für die zweite Förderperiode hat die DFG rund 11,3 Millionen Euro bewilligt. "Dies ist eine große Anerkennung für die sehr erfolgreichen Forschungsarbeiten der vergangenen vier Jahre", sagt Prof. Dr. Michael Kneissl, Sprecher des Großprojektes, der am Institut für Festkörperphysik der TU Berlin arbeitet. Nanophotonische Bauelemente zu realisieren, die neue Funktionalitäten und Anwendungen ermöglichen, ist das zentrale Ziel der Forschungsarbeiten. Das Spektrum reicht von der Quantenkryptografie bis hin zu neuartigen Nanolasern für eine ultraschnelle Ethernet-Verbindung.

Der wissenschaftliche Output der bisherigen Arbeit mit inzwischen mehr als 270 Veröffentlichungen, vielen Preisen und Auszeichnungen sowohl für Projektleiterinnen und -leiter als auch für den wissenschaftlichen Nachwuchs ist beachtlich. Mehr als 120 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Physik, Mathematik, Materialwissenschaften und Elektrotechnik forschen in 15 Teilprojekten an neuen photonischen und nanophotonischen Bauelementen.

Die Aktivitäten sollen durch den neuen Leiter des Fachgebietes für Optoelektronik und Quantenkommunikation, Prof. Dr. Stephan Reitzenstein, der von der Universität Würzburg im September an die TU Berlin wechselte, weiter verstärkt werden. Die TU Berlin ist Sprecherhochschule. Weiter beteiligt sind die HU Berlin, die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und eine Reihe von außeruniversitären Forschungseinrichtungen, das Ferdinand-Braun-Institut, das Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik, das Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik Heinrich-Hertz-Institut, das Weierstraß-Institut für Angewandte Analysis und Stochastik und das Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik.

Graduiertenkolleg

Dorothee Brantz hat das Transatlantische Graduiertenkolleg noch als Juniorprofessorin beantragt.
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Transatlantische Stadtforschung Berlin - New York

Die Welt in der Stadt: Metropolitanität und Globalisierung vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart" lautet der Titel des neuen, international sowie interdisziplinär ausgerichteten Graduiertenkollegs. Es hat seinen Sitz an der TU Berlin und gehört zum Center for Metropolitan Studies (CMS). Sprecherin ist Prof. Dr. Dorothee Brantz, Co-Sprecher Prof. Dr. Alexander Nützenadel von der HU Berlin. Ab Frühjahr 2012 startet es in den ersten Dreijahreszyklus mit zwölf Stipendiaten und zwei Postdocs, um den Dialog zwischen Geschichtswissenschaft und interdisziplinärer Stadtforschung zu vertiefen. Stadtforscher fassen Globalisierung hauptsächlich als zeitgenössisches Phänomen auf. Historiker wiederum, die sich mit den längerfristigen Prozessen der Globalisierung beschäftigen, haben kaum die spezifische Rolle von Städten in den Blick genommen. Das Kolleg möchte diese Forschungslücke schließen und in den vier Themenfeldern "Architektur und Städtebau", "Migration und Mobilität", "Wissen und Kommunikation" sowie "Umwelt und Nachhaltigkeit" einen relevanten Beitrag zur interdisziplinären Stadtforschung leisten. Beteiligt sind außerdem FU Berlin, New York (Columbia University, Fordham University, New York University, The City University of New York) und Toronto (University of Toronto, York University).

jb / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 12/2011

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