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TU Berlin

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Forschung

Optimale Standorte für Windkraft

Donnerstag, 14. Juli 2011

Der Ausbau der erneuerbaren Energien reduziert die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und ist eine der Voraussetzungen für den Ausstieg aus der Kernenergie in Deutschland. Zu den negativen Effekten der Windendenergie, die in der Ökonomie als Externalitäten bezeichnet werden, gehören allerdings Beeinträchtigungen des Landschaftsbildes ebenso wie unerwünschte Auswirkungen von Windenergieanlagen auf Vögel und Fledermäuse. Eine Studie, an der das TU-Fachgebiet Landschaftsökonomie beteiligt war, stellt nun ein mögliches Verfahren zur optimalen räumlichen Allokation solcher Anlagen vor und bietet dadurch einen Lösungsansatz für die Minimierung bestehender Zielkonflikte beim Ausbau der Windenergie. Mit dem Verfahren lassen sich Aussagen zu volkswirtschaftlich optimalen Standorten in den Untersuchungsregionen ableiten. Die Studie, die vom Bundesbildungsministerium gefördert wurde, ist als Buch erschienen.

Martin Drechsler, Cornelia Ohl, Jürgen Meyerhoff, Jan Monsee (Hrsg.): Ein Verfahren zur optimalen räumlichen Allokation von Windenergieanlagen, Ökologie und Wirtschaftsforschung, Band 85, Metropolis-Verlag 2010, ISBN: 978-3-89518-807-7

pp / Quelle: "TU intern", 7/2011

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