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Forschung

Zweite Humboldt-Professur an der TU Berlin

Montag, 09. Mai 2011

Friedrich Eisenbrand erhielt den höchstdotierten internationalen Forschungspreis

Friedrich Eisenbrand
Lupe

Anfang April 2011 vergab die Alexander von Humboldt-Stiftung auf Vorschlag der TU Berlin und des Konrad-Zuse-Zentrums für Informationstechnik Berlin (ZIB Berlin) eine „Alexander von Humboldt-Professur – Internationaler Preis für Forschung in Deutschland“ an Prof. Dr. Friedrich Eisenbrand. Mit 3,5 Millionen Euro ist das der höchstdotierte internationale Forschungspreis. Friedrich Eisenbrand soll an das TU-Institut für Mathematik berufen werden. Die renommierte Professur wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert und soll weltweit führenden und im Ausland tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aller Disziplinen einen Anreiz bieten, in Deutschland zu forschen. Friedrich Eisenbrand ist ein international anerkannter Wissenschaftler auf dem Gebiet der Algorithmischen Diskreten Mathematik, der das gesamte Spektrum von der Theoretischen Informatik bis hin zur Geometrie der Zahlen abdeckt. Er leistete zahlreiche wegweisende Beiträge im Bereich der Ganzzahligen Linearen Optimierung und gilt heute, erst 39 Jahre alt, als einer der bedeutendsten Vorreiter auf diesem Gebiet. Friedrich Eisenbrand studierte Informatik und Mathematik in Saarbrücken und wurde dort promoviert. Seine Dissertation wurde mit der Otto-Hahn-Medaille der Max-Planck-Gesellschaft ausgezeichnet. Bereits drei Jahre nach Abschluss seiner Promotion erhielt er den hoch angesehenen Heinz Maier-Leibnitz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. In der Folge bekam er mehrere Rufe an renommierte Universitäten im In- und Ausland. Seit 2008 forscht und lehrt er in der Schweiz an der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL).

Mit der Berufung von Friedrich Eisenbrand wird die TU Berlin bereits über zwei Humboldt-Professuren verfügen. Ende 2008 erhielt der Informatiker Prof. Dr. Oliver Brock den Forschungspreis. Er ist ein Vorreiter der Erforschung von künstlicher Intelligenz autonomer Roboter mit komplizierten Reaktionen und Bewegungsabläufen zum Einsatz in Medizin oder Raumfahrt.

stt / Quelle: "TU intern", 5/2011

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