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TUB-newsportaltui0511: Sicherheit auf Flughäfen im Test

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Forschung

Sicherheit auf Flughäfen im Test

Montag, 09. Mai 2011

Terrorismus und organisiertes Verbrechen stellen Flughäfen und andere Infrastrukturanbieter vor die Herausforderung, verstärkt Sicherheitsmaßnahmen zu installieren. Damit solche Maßnahmen auf Akzeptanz stoßen, soll die Bevölkerung in Entscheidungsprozesse mit einbezogen und nicht in den Freiheitsrechten eingeschränkt werden. Das neue Forschungsprojekt SIAM (Security Impact Assessment Measures – A decision support system for security technoloy investments) soll es ermöglichen, Sicherheitstechnologien dahingehend zu überprüfen, ob sie flexibel, effektiv, transparent und kontrollierbar sind.

Es sollen Systeme entwickelt werden, mit denen Sicherheitsmaßnahmen und -technologien (SMT) hinsichtlich ihrer Effektivität für Verbrechensprävention und -bewältigung sowie möglicher Eingriffe in die Freiheiten der Bevölkerung bewertet werden. Das SIAM-Projekt schließt damit die Lücke zwischen Sicherheitsförderung und Freiheitseinschränkung, indem es Anbietern komplexer Infrastrukturen wie den Berliner Flughäfen einen Überblick über die ökonomischen, rechtlichen sowie sozialen und ethischen Aspekte solcher Maßnahmen ermöglichen kann. Der neue Großflughafen Berlin Brandenburg International Airport (BBI) testet diese Bewertungssysteme.
Das Projekt wird vom Human Technology Lab am Zentrum Technik und Gesellschaft der TU Berlin koordiniert. Die Europäische Union fördert das Projekt, das im Februar 2011 startete, mit rund 2,6 Millionen Euro bis 2014. Der Ben-Gurion-Flughafen Tel Aviv und die U-Bahnen in Turin und London gehören ebenfalls zu den Testanwendern. Beteiligt sind sechs Universitäten und Forschungseinrichtungen aus Europa und Israel sowie das Luftfahrtnetzwerk Berlin-Brandenburg Aerospace Allianz.

jb / Quelle: "TU intern", 5/2011

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