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Forschung

Mobiles Internet auch für das Auto

Montag, 09. Mai 2011

Weltweit wird nach leistungsfähigen Technologien für Anwendungen gesucht, die über mobile Breitbandnetze bereitgestellt werden können. Denn die Vernetzung aller Dienste im Internet der Zukunft hält neue Herausforderungen bereit, zum Beispiel die multimodale Vernetzung zwischen Mensch und Maschine. Für einen reibungslosen Informationsaustausch insbesondere zwischen Auto und Mensch wollen das Fraunhofer-Institut FOKUS und der Mobilfunkkonzern Vodafone sorgen. Sie arbeiten bei der Entwicklung von Testumgebungen eng mit dem TU-Fachgebiet Architektur der Vermittlungsknoten, geleitet von Prof. Dr. Thomas Magedanz, zusammen. Dabei ist ein Schwerpunkt die Entwicklung von Prototypen für Anwendungen über LTE (Long Term Evolution), die mobile Alternative zum stationären DSL, die im Rahmen des BMBF-Projektes „CoCarX“ entworfen werden. Inzwischen wurden die beiden Testbed-Infrastrukturen „Open IMS Core“ und „Open EPC“ im „Vodafone Multi Vendor Test Center“ (MVTC) installiert. „Mit dem von uns entwickelten OpenEPC lässt sich die Bereitstellung von Anwendungen und Cloud-basierten Diensten über LTE- und UMTS-Netze erproben“, erklärt Thomas Magedanz. Der „Open IMS Core“ bietet die technologische Basis, um neue multimodale Anwendungen praxisnah zu entwickeln. Anwendungen, die auf diesen Testumgebungen basieren, werden am 25. Mai 2011 in Düsseldorf im „Vodafone Test & Innovation Center“ vorgestellt.

tui / Quelle: "TU intern", 5/2011

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