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TU Berlin

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Sonderforschungsbereich 910

Sieben Millionen Euro für 14 Teilprojekte

Dienstag, 05. April 2011

Der Sfb 910 ist der zweite Sonderforschungsbereich der Physikerinnen und Physiker, die im Eugene-Paul-Wigner-Haus der TU Berlin forschen
Lupe

Dreieinhalb Jahre, nachdem die erste Idee zu einem groß angelegten Forschungsverbund zum Problem der Chaoskontrolle in nichtlinearen Systemen auf dem Tisch lag, war den TU-Naturwissenschaftlern ein großer Erfolg beschieden. Im November 2010 bewilligte die Deutsche Forschungsgemeinschaft den Sonderforschungsbereich (Sfb) 910 „Kontrolle selbstorganisierender nichtlinearer Systeme: Theoretische Methoden und Anwendungskonzepte“ (s. TU intern 12/10). Der Sfb wird während der ersten Förderperiode von vier Jahren mit rund sieben Millionen Euro Drittmitteln von der DFG ausgestattet. Geplant ist eine Gesamtlaufzeit von zwölf Jahren in drei Förderperioden mit einem Gesamtfördervolumen von mehr als 22 Millionen Euro. Der Sfb ist theoretisch-methodisch orientiert und hat seinen Schwerpunkt in der Entwicklung neuartiger theoretischer Konzepte. Die mögliche Anwendungspalette der Kontrolle nichtlinearer Systeme ist breit und umfasst zum Beispiel Halbleiterquantenstrukturen, weiche Materie im Nichtgleichgewicht, wie Kolloidsysteme und aktive Biomembranen, und neuronale Systeme und Netzwerke. Entsprechend groß ist auch die Themenvielfalt, an der die 17 Arbeitsgruppen des Sfb 910 zusammenarbeiten. Sie forschen in 14 verschiedenen Teilprojekten, die untereinander vielfältig vernetzt sind. Innerhalb des Sonderforschungsbereiches gliedern sich die Forschungsthemen in zwei Projektbereiche:

Projektbereich A: Theoretische Methoden

Der Bereich A beschäftigt sich mit grundlegenden theoretischen Untersuchungen selbstorganisierender nichtlinearer Systeme und Prozesse sowie der Entwicklung von neuartigen Strategien zur erfolgreichen Kontrolle derselben. Durch seine interdisziplinäre Zusammensetzung wird hier Expertise aus den Forschungsgebieten Theoretische Physik, Mathematik und Numerik sowie Neuroinformatik gebündelt.

Projektbereich B: Anwendungskonzepte

Projektbereich B konzentriert sich auf die Anwendung der in Bereich A entwickelten Kontrollprinzipien auf beispielhaft ausgewählte innovative Modellsysteme mit einer großen Bandbreite unterschiedlicher Zeit- und Raumskalen. Die Modellsysteme stammen aus der Physik, Chemie und Biologie.
Die meisten Teilprojekte sind in der Fakultät II Mathematik und Naturwissenschaften der TU Berlin angesiedelt. Unter anderem sind alle sechs Fachgebiete des Instituts für Theoretische Physik beteiligt sowie drei Arbeitsgruppen des Instituts für Mathematik, eine Arbeitsgruppe des Instituts für Softwaretechnik und Theoretische Informatik der Fakultät IV Elektrotechnik und Informatik der TU Berlin sowie je eine Arbeitsgruppe der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin, des Fritz-Haber-Instituts der Max-Planck-Gesellschaft, der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt und des Weierstraß-Instituts für Angewandte Analysis und Stochastik

tui / Quelle: "TU intern", 4/2011

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