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TU Berlin

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Forschung

Millionen für TRESOR und MIA

Dienstag, 05. April 2011

Zwei Vorhaben der TU Berlin gewinnen beim Wettbewerb "Trusted Cloud"

Cloud-Computing bezeichnet ein neues IT-Konzept, nach dem ein Kunde Speicherkapazitäten und Software verschiedener Anbieter nach Bedarf aus dem Internet bezieht und nur für den tatsächlichen Gebrauch bezahlt.

"Wolken"-Forschung für die Computerwelt: Volker Markl (l.) will einen Informationsmarktplatz für Deutschland mit dem Cloud-System entwickeln, Axel Küpper (r.) und sein Partner Rüdiger Zarnekow arbeiten an einer Cloud-Plattform für die Patientenversorgung
Lupe

Das ausgezeichnete Projekt TRESOR baut ein sogenanntes Cloud-Ecosystem am Beispiel der Patientenversorgung im Gesundheitswesen auf. Eine offene Plattform erleichtert das Kombinieren und Integrieren verschiedener Cloud-Dienste. Ein Cloud-Broker wählt die für den Kunden geeigneten Dienste aus. Das spart Kosten und schützt vor Abhängigkeiten von bestimmten Anbietern. Von der TU Berlin sind das Fachgebiet „Service-centric Networking“ von Prof. Dr. Axel Küpper, eine Stiftungsprofessur der Deutsche Telekom Laboratories, sowie das Fachgebiet „IuK Management“ von Prof. Dr. Rüdiger Zarnekow an dem Projekt TRESOR beteiligt. Konsortialführer der Projektpartner ist die medisite Systemhaus GmbH.

Einen Prototyp für einen Informationsmarktplatz für Deutschland entwickelt das Team von Prof. Dr. Volker Markl und Dr. Alexander Löser aus dem TU-Fachgebiet Datenbanksysteme und Informationsmanagement (DIMA). „MIA – ein Marktplatz für Informationen und Analysen“ heißt das ebenfalls ausgezeichnete Projekt. Ziel ist es, eine Marktplatz-Infrastruktur zu schaffen, in der Daten bereitgestellt, veredelt, vermarktet und abgerechnet werden. Sie können als Basis für Mehrwertdienste zum Beispiel für Markt- und Trendforschung dienen. MIA bietet darüber hinaus gute Synergien zu der ebenfalls von Volker Markl geleiteten DFG-Forschergruppe „Stratosphere – Informationsmanagement in der Cloud“. Konsortialpartner sind Fraunhofer-Institute und Wirtschaftsunternehmen. Die Partner bringen eine Eigenbeteiligung von 2,6 Millionen Euro auf. In das Projekt TRESOR sollen insgesamt 4,5 Millionen Euro fließen, wovon 1,3 Millionen Euro auf die TU-Teams entfallen. Für das Projekt MIA wurde bei einem Projektvolumen von 6,2 Millionen Euro eine Förderung von 3,6 Millionen Euro beantragt, wovon eine Million für das Team der TU Berlin vorgesehen ist.

In dem „Trusted Cloud“-Programm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi), mit dem die Entwicklung und Erprobung von innovativen, sicheren und rechtskonformen Cloud-Computing-Diensten gefördert wird, stehen mit Fördergeld und Eigenmitteln der Projektbeteiligten jeweils in etwa gleicher Höhe insgesamt rund 100 Millionen Euro zur Verfügung.

pp / Quelle: "TU intern", 4/2011

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