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TU Berlin

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Forschung

Brücken für den Campus Charlottenburg

Dienstag, 05. April 2011

TU-Studierende gewannen mit ihren Ideen den diesjährigen Schinkelwettbewerb

Eine Idee, die verbindet: Filigran und elegant schwingt sich eine außergewöhnliche Brücke vom Hauptcampus zur Schleuseninsel
Lupe

TU-Studierende gewannen mit ihren Ideen den diesjährigen Schinkelwettbewerb
Wenn es nach Sebastian Awick und Christian Seidel ginge, würde die Straße des 17. Juni auf eine Brücke verlegt, Gregor Korpas und Mark Karl Schulz würden die Schleuseninsel mit einer außergewöhnlichen Brückenkonstruktion zum Campus hin verbinden. Mit diesen Ideen gewannen die TU-Studierenden beim diesjährigen Schinkelwettbewerb des Architekten- und Ingenieurvereins zu Berlin e.V. (AIV) die beiden Hauptpreise. 172 Beiträge wurden zum Wettbewerb „SCIENCE CITY – Die unbedingte Universität“ eingereicht.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten bauliche Visionen für den Campus der TU Berlin und der Universität der Künste Berlin (UdK) entwickeln, die die Universitäten stärker mit dem städtischen Umfeld verbinden. Neben den beiden Hauptpreisträgern der TU Berlin wurde ein weiteres TU-Team mit einem Anerkennungspreis geehrt.

Eine Idee für den Campus ohne Straßenverkehr: Die Straße des 17. Juni wird über eine Brücke geführt
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Die Architekturstudenten Sebastian Awick und Christian Seidel – sie gewannen in der Sparte „Architektur“ – haben sich mit der Straße des 17. Juni auseinandergesetzt, die den gemeinsamen Campus der TU Berlin und der UdK durchtrennt. Als eine der wichtigsten Verkehrsachsen der Stadt könne man sie zwar nicht wegplanen, doch die Preisträger würden sie anheben und als Brücke gestalten. Der Platz darunter soll als Learningcenter genutzt werden. Die Bauingenieurstudenten Gregor Korpas und Mark Karl Schulz dagegen haben sich gemeinsam mit dem spanischen Innenarchitekten Albert Pérez und der Berliner Architektin Emanuela Smiglak mit der nur wenige Gehminuten entfernt liegenden Schleuseninsel beschäftigt und erhielten den Schinkel-Preis „Architektur – Konstruktiver Ingenieurbau“. Sie entwarfen eine spektakuläre Helix-Brücke vom S-Bahnhof Tiergarten auf die Insel und weiter auf den Universitätscampus. Auf der Schleuseninsel planen sie weitere Gebäude für eine Erlebnislandschaft, die mehr Öffentlichkeit auf die „verschlafene“ Insel bringen soll.

Die Architekturstudenten Sebastian Awick und Christian Seidel – sie gewannen in der Sparte „Architektur“ – haben sich mit der Straße des 17. Juni auseinandergesetzt, die den gemeinsamen Campus der TU Berlin und der UdK durchtrennt. Als eine der wichtigsten Verkehrsachsen der Stadt könne man sie zwar nicht wegplanen, doch die Preisträger würden sie anheben und als Brücke gestalten. Der Platz darunter soll als Learningcenter genutzt werden. Die Bauingenieurstudenten Gregor Korpas und Mark Karl Schulz dagegen haben sich gemeinsam mit dem spanischen Innenarchitekten Albert Pérez und der Berliner Architektin Emanuela Smiglak mit der nur wenige Gehminuten entfernt liegenden Schleuseninsel beschäftigt und erhielten den Schinkel-Preis „Architektur – Konstruktiver Ingenieurbau“. Sie entwarfen eine spektakuläre Helix-Brücke vom S-Bahnhof Tiergarten auf die Insel und weiter auf den Universitätscampus. Auf der Schleuseninsel planen sie weitere Gebäude für eine Erlebnislandschaft, die mehr Öffentlichkeit auf die „verschlafene“ Insel bringen soll.

Verlässt man die Schleuseninsel und betritt den Campus zwischen TU-Hauptgebäude und UdK Berlin, könnten dort Pavillons stehen. So planen Martin Gebhardt, Johannes Hipp, Peter Mackensen und Larissa Rensing, die am TU-Institut für Stadt- und Regionalplanung studieren. Sie erhielten dafür den Anerkennungspreis. Diese „modularen Raumeinheiten“ sind Bestandteil einer dreiteiligen Strategie, die außerdem die bestehenden Wegverbindungen auf dem Campus akzentuieren möchte und die Gebäude, die den Campus umschließen, durchlässiger machen würde, um das Gelände stärker zur Stadt hin zu öffnen. „Die Diskussion um die Beiträge bot Gelegenheit, sich mit der Standortentwicklung und mit einem architektonischen Leitbild für die TU Berlin zu beschäftigen. Dabei wurde deutlich, dass es keinen Masterplan gibt, der gleichzeitig den heterogenen Baubestand der TU Berlin verbinden und dabei überzeugend den gegensätzlichen Architekturauffassungen aus Vor- und Nachkriegszeit gerecht werden kann“, sagt Martin Schwacke, Leiter der TU-Bauabteilung, der in der Wettbewerbs-Jury saß. „Die prämierten Arbeiten sind daher zeitgemäße innovative Antworten auf die besondere Problematik ausgewählter Orte: die Überwindung der Barriere der Straße des 17. Juni, die Öffnung der Schleuseninsel für eine interssierte Öffentlichkeit, die Akzentuierung einer Adresse der TU Berlin an der Fasanenstraße.“ Die Entwicklung des Campus Charlottenburg ist jedenfalls in vollem Gange. Bis Ende Mai läuft noch ein Wettbewerb des Landes Berlin zusammen mit der TU Berlin zur „Erweiterung des Universitätscampus City West“, der den Masterplan für das Gelände zwischen Fasanenstraße, Müller-Breslau-Straße, Bahnviadukt und Hertzallee vertiefen soll. Die Ergebnisse werden im Juni bekannt gegeben.

Bettina Klotz / Quelle: "TU intern", 4/2011

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