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TU Berlin

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Forschung

Mit Röntgenlicht forschen

Donnerstag, 17. Februar 2011

BLiX-Labor für innovative Röntgentechnologien eröffnet – 14 Partner beteiligt

Die neue Laser-Plasmaquelle für den weichen Röntgenbereich. Links stehend die Inhaberin der Stiftungsprofessur Birgit Kanngießer
Lupe

Am 4. Februar 2011 wurde das BLiX (Berlin Laboratory for innovative X-ray Technologies) im Eugene-Paul-Wigner-Gebäude eröffnet. Zahlreiche Gäste besichtigten Geräte und Versuchsaufbauten des neuen Labors: darunter das erste BLiX-Transferprojekt, die 3-D-Mikro-Röntgenfluoreszenzanalyse zur Untersuchung von Kunstgegenständen.

Ohne das Kunstobjekt zu beschädigen, kann seine Beschaffenheit mit dem neuen Gerät in der Tiefe analysiert werden. Ein weiteres Projekt ist die hochbrillante Laser-Plasmaquelle für den weichen Röntgenbereich. Die Steigerung der Brillanz bei analytischen und bildgebenden Verfahren mit Auflösungen im Mikro- und Nanometerbereich ist für das Verständnis technischer Strukturen und biologischer Systeme von großer Bedeutung. Prof. Dr. Birgit Kanngießer, Inhaberin der Stiftungsprofessur „Analytische Röntgenphysik“, erklärt: Um kürzere Pulse des Lasers zu ermöglichen, sei der Scheibenlaser des Gerätes mit den Kollegen vom Max-Born-Institut für Nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie (MBI) noch weiter verbessert worden. Gemeinsam wurde ein innovatives Konzept für die Plasmaquelle erarbeitet, das eine kontinuierliche Betriebszeit von rund acht Stunden erlaubt.

Das BLiX-Labor soll die anwendungsnahe Forschung der analytischen Röntgenphysik sichern und nachhaltig ausbauen. Als ein Applikationslabor für innovative Röntgentechnologien dient es der Forschungs- und Entwicklungsarbeit und dem Wissenstransfer zwischen Einrichtungen der Grundlagenforschung und insbesonde- re klein- und mittelständischen Unternehmen. Darüber hinaus ist es ein Ort der Nachwuchsförderung und Qualifizierung auf diesem Gebiet.

TU-Präsident Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach eröffnete die Veranstaltung und stellte die Bedeutung des Röntgenlabors für die Universität heraus. Die Nachwuchsförderung und der Technologietransfer in die Wirtschaft seien beides Themen, welche die TU Berlin fördern müsse. Das Besondere bei diesem Projekt sei, dass es Birgit Kanngießer gelungen sei, Unternehmen aus der Region zu gewinnen.

Das BLiX wird von der TU Berlin und dem Max-Born-Institut betrieben. MBI-Wissenschaftler Dr. Holger Stiel und TU-Wissenschaftler Dr. Wolfgang Malzer, der zum Stiftungslehrstuhl „Analytische Röntgenphysik“ gehört, leiten das BLiX. 13 Röntgentechnologie-Unternehmen sowie die Technologiestiftung Berlin haben sich zusammengeschlossen, um diese Stiftungsprofessur an der TU Berlin zu finanzieren.

Jana Bialluch / Quelle: "TU intern", 2/2011

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