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Forschung

PLATO sucht Planeten

Donnerstag, 20. Januar 2011

Wissenschaftliche Konferenz stellt CoRoT-Nachfolgeprojekt vor

Künstlerischer Blick auf CoRoT, den Vorgängersatelliten von PLATO
Lupe

Die Suche nach der zweiten Erde im Weltall geht weiter. Nachdem schon der europäische Weltraumsatellit CoRoT sehr erfolgreich im Aufspüren von sogenannten Exoplaneten – Planeten außerhalb unseres Sonnensystems – war und bis 2013 verlängert wurde, setzt nun PLATO die Suche nach erdähnlichen Planeten, die mit CoRoT begonnen wurde, mit noch empfindlicheren und verfeinerten Methoden fort. Das Nachfolgeprojekt PLATO (PLAnetary Transits and Oscillations) sucht ebenso wie CoRoT nach Transitplaneten und soll gleichzeitig, was bei CoRoT noch nicht der Fall war, die entsprechenden Zentralsterne seismologisch untersuchen, sodass man genauere Aussagen zum Beispiel über das Alter der Planetensysteme treffen kann. Wie schon der deutsche Beitrag zu CoRoT von Prof. Dr. Heike Rauer vom Deutschen Institut für Luft- und Raumfahrt (DLR), und TU-Professorin für Astrophysik, geleitet wurde, so wirkt die Planetenforscherin auch als Mitglied im "PLATO Mission Consortium Board" an entscheidender Stelle an dem deutschen Beitrag mit. PLATO ist eine von drei M-Klasse-Missionen, über die die Europäische Raumfahrtagentur ESA im Zusammenhang mit ihrem "Cosmic Vision 2015–2025 program" Mitte dieses Jahres entscheiden will. Zwei von drei vorgeschlagenen Missionen können fortgeführt werden.

Um diese neue Mission der interessierten wissenschaftlichen Öffentlichkeit vorzustellen, findet vom 24. bis 25. Februar 2011 in der TU Berlin eine internationale wissenschaftliche Konferenz statt. Daneben will die Konferenz Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vernetzen, da auch eine Beteiligung an dem Projekt noch möglich ist. Anmeldung bis 25. Januar 2011.

pp / Quelle: "TU intern", 1/2011

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