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Forschung

Exzellenzinitiative

Montag, 18. Oktober 2010

Universität reicht Antragsskizzen ein

Am 1. September 2010 trat die zweite Runde der mit insgesamt 2,7 Milliarden Euro geförderten Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder in ihre erste Phase. Die TU Berlin nimmt mit mehreren eigenen Projekten in allen drei Förderlinien teil und ist an weiteren beteiligt. Das Präsidium reichte Antragsskizzen für potenzielle Exzellenzcluster der Spitzenforschung, für Graduiertenschulen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie für ein Zukunftskonzept bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ein. Die TU-Projekte sind angesiedelt in den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnologie, mikroelektronische Systeme und Hochfrequenztechnik, künstliche Intelligenz und Robotik, Bewegungsforschung und Medizintechnik, Ressourcenschonung in Elektronik und Photonik sowie Robustheit und Anpassungsfähigkeit von Kommunikations- und Infrastrukturnetzen. Das TU-Zukunftskonzept zielt insbesondere auf die Etablierung neuer Formen der Zusammenarbeit in disziplinären wie in institutionellen Grenzbereichen sowohl innerhalb der Universität als auch mit Wirtschaft und Region.

ENTSCHEIDUNG FÄLLT 2012

Mit insgesamt 20 Antragsskizzen aus den Berliner Universitäten – 13 Vorschläge für Exzellenzcluster und sieben für Graduiertenschulen – sowie zwei Vorschlägen für Zukunftskonzepte (der TU Berlin und der HU zu Berlin) zeigte sich Wissenschaftssenator E. Jürgen Zöllner sehr zufrieden: „Das ist ein deutliches Zeichen für die Leistungsfähigkeit der Berliner Wissenschaft. Sie bilden sowohl die exzellente Qualität als auch die Vielfalt der Forschungsbereiche ab.“ Mit Blick auf ein Viertel der Projekte, bei denen die Antragsteller aus zwei oder drei Universitäten kommen, lobte er auch die Kooperationsbereitschaft der Hochschulen. Im Vorfeld hatte der Senat von Berlin den Universitäten bereits die finanzielle Unterstützung durch das Land im Falle der Bewilligung durch die DFG zugesagt. Aus dem gesamten Bundesgebiet wurden 227 Bewerbungen bei DFG und Wissenschaftsrat eingereicht, davon 22 für universitäre Zukunftskonzepte.

In der ersten Runde der Exzellenzinitiative war die TU Berlin mit dem Exzellenzcluster zur Katalyseforschung "UniCat" (Unifying Concepts in Catalysis), der Graduiertenschule "BMS" (Berlin Mathematical School) sowie mit Beteiligungen an weiteren zwei Exzellenzclustern und zwei Graduiertenschulen erfolgreich. Bis Januar 2011 werden die neuen Antragsskizzen begutachtet. Anfang März wird entschieden, welche Projekte zu einem Vollantrag aufgefordert werden. Die endgültige Entscheidung über eine Bewilligung fällt am 15. Juni 2012, die Förderung über fünf Jahre beginnt im November 2012.

Patricia Pätzold / Quelle: "TU intern", 10/2010

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