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TU Berlin

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Forschung

Rekordsumme von 125 Millionen Euro eingeworben

Montag, 14. Juni 2010

Drittmittel haben sich in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt

Im Jahr 2009 konnte die TU Berlin die Rekordsumme von 125,4 Millionen Euro von öffentlichen und privaten Mittelgebern einwerben. Das bedeutet ein Plus von rund 27 Prozent beziehungsweise 26,6 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Der positive Trend in der Leistungsbilanz wird damit weiter fortgesetzt.

Mit Abstand die meisten Drittmittel flossen mit 41,5 Millionen Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Sie umfassen rund ein Drittel aller eingeworbenen Forschungsgelder. Im Vergleich zu den Jahren vor 2007 hat sich dieses Volumen sogar nahezu verdoppelt.

Der große Zuwachs an Drittmitteln ist schließlich auch auf die gestiegene Förderung durch den Bund zurückzuführen: Mit rund 31 Millionen Euro wurden knapp 50 Prozent mehr Mittel akquiriert als im Jahr 2008 (21 Millionen Euro). Das gilt auch für den EU-Bereich: Von der Europäischen Union warb die TU Berlin 20,7 Millionen Euro ein, rund 56 Prozent mehr als im Vorjahr.

Insgesamt konnten alle Fakultäten ihre Drittmittel erheblich steigern. Spitzenreiter sind die Fakultät II Mathematik und Naturwissenschaften mit 27,8 Millionen Euro und die Fakultät IV Elektrotechnik und Informatik mit 25,3 Millionen Euro. Den größten Zuwachs von rund 40 Prozent haben jeweils die Fakultäten VI Planen Bauen Umwelt und VII Wirtschaft und Management.

Die Höhe der Drittmittel zeigt die Attraktivität der TU Berlin als stark nachgefragte Forschungsuniversität. In den vergangenen Jahren gehörte sie bundesweit immer zu den zehn besten Universitäten ohne medizinische Einrichtung bei der Drittmitteleinwerbung.

"Unsere Drittmittel haben sich in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt. Bemerkenswert ist außerdem, dass das eingeworbene Geld im Jahr 2009 rund die Hälfte des Landeszuschusses für die Universität umfasste. Im Vergleich: Gibt das Land Berlin uns 1000 Euro, so akquirieren unsere Forscherinnen und Forscher zusätzlich 500 Euro. Diese Leistung hat eine sehr positive Auswirkung auf die Hauptstadtregion, denn mit den Drittmitteln werden an unserer Universität rund 2000 Personen zusätzlich beschäftigt, die in der Stadt nicht nur arbeiten, sondern auch konsumieren. Ich danke allen TU-Mitgliedern, die zu diesem Rekordergebnis beigetragen haben. Das ist eine beachtliche Leistung", sagt TU-Präsident Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach.

stt / Quelle: "TU intern", 6/2010

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