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Forschung

Viel Raum für winzige Teile

Montag, 22. Februar 2010

Grundsteinlegung: Anwendungszentrum für Mikroproduktionstechnik

Grundsteinlegung: Eckart Uhlmann (l.) und Wissenschaftsstaatssekretär Hans-Gerhard Husung
Lupe

Das Produktionstechnische Zentrum (PTZ) wird erweitert. Für vier Millionen Euro entsteht auf seinem Gelände am Spreeufer ein Anwendungszentrum Mikroproduktionstechnik (AMP). Bauherr ist das Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik IPK, das gemeinsam mit dem Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb IWF der TU Berlin das PTZ bildet. Am 11. Februar 2010 erfolgte die Grundsteinlegung.

Mit dem Bau des AMP wird es möglich, zwei Großprojekte umzusetzen: In dem Projekt "Applikationszentrum für großflächig mikrostrukturierte Bauteile und Systeme" sollen funktionale Oberflächen unter anderem für die Optik und den Maschinenbau erzeugt werden, um zum Beispiel die Vereisungsgefahr der Antriebe in Flugzeugen zu reduzieren oder Turbinen mit schmutzabweisenden Oberflächen zu versehen. In dem Projekt "Produktionstechnik für zellfreie Biotechnologie" als neuem Innovationsschwerpunkt geht es darum, neue Anwendungen für die Technologien der zellfreien Biotechnologie mit dem Ziel zu entwickeln, die Herstellungskosten zum Beispiel für im Labor erzeugte Proteine zu minimieren und die Ausbeute zu maximieren. Die temperatur- und feuchtigkeitskonstanten Labore des AMP bieten mit ihrer Hoch- und Ultrapräzisionsumgebung ideale Voraussetzungen für diese Forschungsvorhaben.

Dank der neuen Labor- und Büroflächen können auf rund 1200 Quadratmetern auch bestehende Forschungsaktivitäten weiter ausgebaut und bis zu 30 zusätzliche Mitarbeiter eingestellt werden. Der Erweiterungsbau ermöglicht zudem die räumliche Integration der Mikroproduktionstechnik in den Hauptstandort am Spreebogen und damit eine Stärkung des Wissenschaftsstandortes Berlin-Charlottenburg. Bisher sind die rund 30 Mitarbeiter des Fraunhofer IPK und des IWF, die von TU-Professor Eckart Uhlmann geleitet werden, aus Platzmangel am Wissenschaftsstandort Berlin-Adlershof angesiedelt. 2011 soll die Arbeit im AMP aufgenommen werden.

sn / Quelle: "TU intern", 2/2010

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