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Forschung

Wie Algen Metalle recyceln können

Montag, 25. Januar 2010

So ein Algenteppich kann einem im Sommer die Lust am Baden verderben. Für Dr. Gerald Bunke vom Institut für Biotechnologie [1] an der TU Berlin sind Algen jedoch spannende Forschungsobjekte. So untersucht er die Fähigkeit verschiedener Mikro- und Makroalgen, Metalle zu binden. Damit können Algenkügelchen das durch Gifte und Schwermetalle kontaminierte Wasser säubern. Insgesamt wurden 48 verschiedene Algenspezies und Cyanobakterien dahin gehend überprüft, welche Halb- oder Schwermetalle sie an ihre Zelloberfläche binden können. Cyanobakterien haben beispielsweise eine besondere Affinität zu Blei. Das im Labor erprobte Verfahren soll später auch im industriellen Maßstab eingesetzt werden können.

In einem weiteren Projektteil erforschen die Wissenschaftler, wie über die Änderung des pH-Wertes die Metalle wieder aus der Algenbiomasse gelöst und so recycelt werden könnten. Das wäre zum Beispiel für die Rückgewinnung von Edelmetallen wie Gold oder Titan, das vor allem im medizinischen Bereich eingesetzt wird, besonders interessant. Das Forschungsprojekt, das mit mehreren Partnern gemeinsam durchgeführt wird, wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt.

stt / Quelle: "TU intern", 1/2010
  • www.bioprocess.tu-berlin.de [2]

"TU intern" Januar 2010

  • Online-Inhaltsverzeichnis [3]
  • Hochschulzeitung "TU intern" - Januar 2010 [4]
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