direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Forschung

Die TU Berlin in den "Knowledge and Innovation Communities" – KIC: Nachhaltige Stadtentwicklung und optimierte Energienetze

Montag, 25. Januar 2010

TU Berlin als universitärer Partner in einer starken europäischen Klimainitiative

Emissionen von Verkehr und Gebäuden in großen Städten sind ein wichtiges Thema in den europäischen "Climate-KIC"
Lupe

TU Berlin als universitärer Partner in einer starken europäischen Klimainitiative
Das Messen und Modellieren von Klimaveränderungen und Treibhausgaskonzentrationen, die Emissionsreduktion in Städten, etwa bei Gebäuden und Verkehr, die Optimierung des Wassermanagements sowie die Entwicklung CO2-freier Produktionssysteme sollen im Mittelpunkt der Aktivitäten der neuen Climate-KIC stehen. Sie ist eine der drei großen Wissens- und Innovationsgemeinschaften ("Knowledge and Innovation Communities" – KIC) des Europäischen Instituts für Innovation und Technologie (EIT), die Mitte Dezember in Budapest den Förderzuschlag bekamen. Getragen wird die Klimainitiative von 16 europäischen Top-Universitäten, Forschungsinstituten, Unternehmen und Regionen. Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) ist einer von fünf akademischen Hauptpartnern und führt den deutschen Verbund an. Zu diesem gehören auch die TU Berlin, das Deutsche Geoforschungszentrum in Potsdam und die TU München. Mit der Klimainitiative will die Europäische Union ihre Wettbewerbsfähigkeit für Lösungen beim Klimaschutz und bei der Anpassung an veränderte Klimabedingungen entscheidend stärken. Dazu soll in den Klima-KIC konkrete Instrumente und Produkte sowie neue Aus- und Weiterbildungsprogramme entwickeln. Für dieses Programm wurden beim EIT jetzt 120 Millionen Euro für die ersten vier Jahre beantragt – ein Viertel der Gesamtinvestitionen für das geplante Vorhaben. Der Rest soll von den Partnern aus der Wirtschaft, der öffentlichen Hand und den Hochschulen und Forschungseinrichtungen selbst getragen werden. Insgesamt rechnet man für die nächsten vier Jahre mit einem Budget von rund einer halben Milliarde Euro.

"Die TU Berlin will ihre Kompetenzen auf breiter Basis einbringen, so zum Beispiel bei der nachhaltigen Stadtentwicklung, bei kohlenstoffarmen Produktionssystemen oder bei optimierten Energienetzen", sagt Prof. Dr. Johann Köppel, Forschungsvizepräsident der TU Berlin und Delegierter im internationalen KIC-Konsortium. Nicht nur die wissenschaftliche Expertise aus den Fakultäten wird in die KIC einfließen, sondern auch die fundierten Erfahrungen aus dem Controlling, dem Gründungsservice, dem Career Service und der Forschungsförderung der TU Berlin. Auch dem Thema Entrepreneurship kommt eine besondere Rolle zu. So will man im Bereich der Ausbildung, die mit Forschung und Innovation ein Dreigestirn für die KIC bildet, ein sogenanntes „Greenhouse“ etablieren. Studierende sowie Forscherinnen und Forscher sollen in ihm innerhalb eines halben Jahres Gründungsideen "ausbrüten". Mentoring-Programme oder Förderinstrumente für Post-Docs stehen ebenso auf dem Plan der TU Berlin. Als Wirtschaftspartner sind unter anderem Bayer, SAP, Shell und Siemens beteiligt, mit weiteren werden Gespräche geführt. Dies geschieht in der Aufbauphase der KIC, denn bis Anfang April sollen die Hauptverantwortlichen in diesem europäischen Netz gewählt werden.

Fanny Neukamp / Quelle: "TU intern", 1/2010

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

Diese Seite verwendet Matomo für anonymisierte Webanalysen. Mehr Informationen und Opt-Out-Möglichkeiten unter Datenschutz.