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Benutzerfreundliche „Monster World“

Montag, 05. Juli 2010

Die Kompetenzinitiative Usability an der TU Berlin optimiert das Browser-Spiel „Monster World“

Drei TU-Experten der Kompetenzinitiative Usability (KiU) des Zentrums Mensch-Maschine-Systeme der TU Berlin testeten fünf Tage lang das Spiel „Monster World“, das auf den VZ-Netzwerken und „Facebook“ zugänglich ist. Damit unterstützt KiU, Preisträgerin des Wettbewerbs „Wirtschaft trifft Wissenschaft“ vom Bundesministerium des Innern, das Start-up-Unternehmen wooga.

Die TU-Experten überprüften die Benutzerfreundlichkeit (Usability) des Spiels und notierten alle aufkommenden Fragen, Bedienungsprobleme und Missverständnisse. Mit den Empfehlungen der KiU arbeitet der Spiele-Entwickler wooga daran, das Spiel zu verbessern – was sich aus Sicht der Experten und der Nutzerinnen und Nutzer lohnt; 225.383 „Facebook“-Nutzer haben sich beim Spiel als „Fan“ hinzugefügt.

Bei dem Browser-Spiel geht es darum, als Monster im eigenen Garten Pflanzen zu züchten, die Ernte zu verkaufen und damit Geld zu verdienen. Man braucht dafür Netzwerk-Freunde, die einem zum Beispiel beim Gießen helfen. Gespielt wird tage- oder wochenlang in kurzen Etappen von 10 bis 15 Minuten mehrmals täglich.

Das größte Optimierungspotenzial für „Monster World“ bestand in der Reduktion der zu Spielbeginn sichtbaren, relevanten Informationen. „Zu viele Komponenten veränderten sich zu schnell. Ungeübte Spieler können hier Ursache und Wirkung nicht problemlos nachvollziehen“, erläutert Usability-Expertin Daniela Keßner. wooga bestätigt den Eindruck der KiU-Mitarbeiterin; zu viele Spieler brachen „Monster World“ in frühen Spiel-Levels ab. Die Optimierungsvorschläge von KiU hat der Spiele-Entwickler sofort umgesetzt, so dass die Beliebtheit des Spiels weiter stieg. „Wenn man das Spiel richtig durchschaut, lässt es einen kaum noch los“, berichtet Daniela Keßner.

Die Kompetenzinitiative Usability (KiU) unterstützt Unternehmen, den Wettbewerbsfaktor Usability (Benutzerfreundlichkeit, Gebrauchstauglichkeit) von Produkten zu erschließen. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in den neuen Bundesländern und Berlin können ihre Software, Webseiten, Webapplikationen oder Hardware kostenfrei überprüfen lassen. Sitz der KiU sind die Technischen Universitäten Berlin und Chemnitz, wo seit vielen Jahren Grundlagenforschung und Industrieprojekte im Bereich Mensch-Technik-Interaktion verwirklicht werden. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium des Innern bis 2011.

wooga (world of gaming) ist ein in Berlin ansässiges Start-up, das Spiele für soziale Netzwerke entwickelt. Das Unternehmen wurde im Januar 2009 von Jens Begemann (CEO) und Philipp Moeser (CTO) gegründet. wooga war nominiert für die Verleihung zum „Start-up des Jahres” in Deutschland.

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Dipl.-Psych. Daniela Keßner
Kompetenzinitiative Usability der Technischen Universität Berlin
Tel.: 030/314-2 52 87

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