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TU Berlin

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Forschung

Junge Wissenschaft

Montag, 14. Dezember 2009

Außenseiter und Schulerfolg

In einer neuen Serie stellen wir in TU intern aktuelle Dissertationsthemen an der TU Berlin vor.

Bei Elf-/Zwölfjährigen werden Freunde immer wichtiger. Sie treten in Konkurrenz zur Autorität der Eltern. Doch nicht alle Kinder haben Freunde. In jeder Klasse gibt es Außenseiter. Anja Dienhardt (30), die an der FU Berlin Psychologie studierte und nun am TU-Fachgebiet Pädagogische Psychologie promoviert, wird untersuchen, wie sich Außenseitertum auf den Schulerfolg auswirkt. Pädagogische Psychologen widmen sich häufig nur den didaktischen Fähigkeiten von Lehrern oder kognitiven Leistungen von Schülern, um schulischen Lernerfolg zu erklären. "Meine Hypothese ist, dass Kinder, die oft im Streit liegen mit ihren Mitschülern und infolgedessen aus der Gruppe dieser Gleichaltrigen ausgeschlossen werden, sich in der Schule weniger wohlfühlen und somit in ihren Lernprozessen behindert werden", erklärt Dienhardt und fügt an: "Mich interessiert der Zusammenhang von sozialem Status in einer Gruppe und Lernerfolg." Die Psychologin wird 200 Schülerinnen und Schüler an Berliner und Brandenburger Schulen befragen, deren Noten sowie Lernverhalten untersuchen und psychosoziale Komponenten wie Schulangst, Wohlbefinden, Engagement und Status mit diesen Faktoren in Zusammenhang bringen. "Außerdem soll der Frage nachgegangen werden, welche Charakteristiken diese Kinder prägen, ob sie besonders aggressiv sind oder über ein geringes Selbstwertgefühl verfügen", so Dienhardt.

Sybille Nitsche / Quelle: "TU intern", 12/2009

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