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TU Berlin

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Forschung

Aus Wärme Kälte machen

Montag, 14. Dezember 2009

Fünfzehn Prozent der elektrischen Energie wird weltweit von Kälte- und Klimaanlagen verbraucht und der Bedarf an gekühlten Lebensmitteln und klimatisierten Räumen wächst ungebrochen. Aus diesem Grunde wird verstärkt versucht, Wärme bei niedriger Temperatur aus thermischen Solarkollektoren, Abwärme aus industriellen Prozessen oder auch im Sommer überflüssige Fernwärme besser zu nutzen. Dieses Thema wird an der TU Berlin im Cluster "Nutzung von Niedertemperaturwärme" unter der Leitung von Prof. Felix Ziegler im Innovationszentrum Energie IZE vorangetrieben. Fortschritte sind durch Verbesserung der Wärmeübertragung zu erwarten. Dies erfordert ein Zusammenspiel von Verfahrenstechnik, Arbeitsstoffen, Fertigungstechnik und Regelungstechnik. Durch effizientere Wärmeübertragung können Anlagen entwickelt werden, die sowohl bessere Wirkungsgrade aufweisen als auch eine höhere Leistungsdichte. Ein weiteres Augenmerk liegt in der Flexibilität: Es werden Systemlösungen entwickelt, die verschiedene Energiedienstleistungen in effizienter Weise miteinander verbinden. So kann es sinnvoll sein, die Erzeugung von mechanischer Energie in eine Kälteanlage zu integrieren. An die Stelle der Kraft-Wärme-Kopplung tritt die Kraft-Kälte-Kopplung. Mit dem Thema "Aus Wärme Kälte machen" beschäftigte sich auch die fünfte "Heat Powered Cycles Conference" im September 2009 an der TU Berlin. José Luis Corrales Ciganda, einer der vortragenden TU-Doktoranden, hat eine deutlich verbesserte Strategie zur Regelung von Absorptionskälteanlagen entwickelt. Ein Teil dieser Forschungsarbeit erfolgt im EU-Projekt "Polysmart" .

sn / Quelle: "TU intern", 12/2009

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