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TU Berlin

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Forschung

Die Schokoladenseite

Montag, 16. November 2009

Die Firma "chocri" lässt ihren Internetauftritt von TU-Experten auf Benutzerfreundlichkeit testen

Franz Duge präsentiert die neuesten Kreationen seiner Fima "chocri"
Franz Duge präsentiert die neuesten Kreationen seiner Fima "chocri"
Lupe

Als Franz Duge von dem TU-Projekt erfuhr, nahm er sofort Kontakt auf. Die Kompetenzinitiative "Usability" des Fachgebietes Kognitionspsychologie und Kognitive Ergonomie berät kleine und mittlere Firmen kostenlos bei der gebrauchstauglichen Gestaltung ihrer Produkte. Die Palette reicht vom Kosumgüterprodukt über Software, Webseiten bis hin zum Online-Shop.

Im September 2008 waren Franz Duge und sein Kompagnon mit www.chocri.de online gegangen, einer Webseite, mit der man sich seine eigene Schokolade kreieren kann. Die beiden Firmengründer – Franz Duge studiert an der TU Berlin Wirtschaftsingenieurwesen, Michael Bruck an der HU Berlin Geschichte und Philosophie – wollten wissen, wie benutzerfreundlich ihre Schokoladen-Seite ist. „Die wissenschaftliche Begutachtung ergab, dass wir im Großen und Ganzen gut strukturierte, übersichtliche und leicht handhabbare Seiten entworfen hatten“, erzählt Duge. "Dennoch haben wir viele konstruktive Anregungen zur Optimierung der Seiten bekommen, die wir jetzt umsetzen." Daniela Keßner, die das Gutachten erstellte, schlägt zum Beispiel für den "chocri"-Shop einen neuen Ansatz vor, der mehr Übersichtlichkeit verspricht. So soll zum Beispiel das kaum unterscheidbare Angebot von „beliebten, aktuellen und empfohlenen Kreationen“ ersetzt werden durch das Angebot einer „Suche in unseren beliebtesten Kreationen“ und „chocri für alle Fälle“. Unter diesem Punkt findet der Kunde dann Empfehlungen für Schokolade zu besonderen Anlässen wie Weihnachten oder für Hochzeiten und Geburtstage. Ein anderer Vorschlag war, im Zutatenmenü die unklaren Rubriken "Extras", "Spezial" oder "Feld und Wiese" durch anschaulichere Begriffe zu spezifizieren. Anstelle von „Feld und Wiese“ soll der Nutzer jetzt auf „Müsli“ oder "Blüten und Blätter" klicken. Hier findet er jetzt kandierte Rosenblüten oder Minzblätter, mit denen er seine Schokolade veredeln kann. „Grundsätzlich geht es bei ,Usability‘ darum, den späteren Benutzer mit seinen Anliegen und Vorkenntnissen bei der Entwicklung zu berücksichtigen, um kostspielige Änderungen am fertigen Produkt zu vermeiden“, erläutert Daniela Keßner Sinn und Zweck des Projekts. "Für uns war der Expertencheck wichtig, um zu erfahren, wie nah wir an den Bedürfnissen unserer Kunden sind, zumal wir im nächsten Jahr in den USA und Großbritannien online gehen wollen", sagt Franz Duge. "Chocri" ist übrigens nicht nur ein Internetportal. Gleich neben den Büroräumen in Berlin-Oberschöneweide befinden sich die Produktionsräume. Hier stellen derzeit zwölf Mitarbeiter im Dreischichtbetrieb von Montag bis Freitag die online kreierten Schokoladen her und verpacken sie. 120?000 Tafeln hat "chocri" im ersten Jahr verkauft.

Sybille Nitsche / Quelle: "TU intern", 11/2009

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