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TU Berlin

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Forschung

Weniger Phosphor im Wasser

Montag, 12. Oktober 2009

Phosphor ist als Pflanzennährstoff ein wichtiges landwirtschaftliches Düngemittel. Gelangt es jedoch in Gewässer, verursacht es dort eine Überdüngung mit oft schwerwiegenden Folgen für die Gewässerökologie. Diese Probleme können nur durch gezielte Maßnahmen an den Eintragsquellen gelöst werden. Das TU-Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft unter Leitung von Prof. Dr. Mathias Barjenbruch hat jetzt für das Thüringer Umweltministerium einen Leitfaden für die praktische Umsetzung von entsprechenden Maßnahmen erstellt. Die Überschreitung der Zielwerte lag in Thüringen nach einer Bestandsaufnahme um 100 bis 140 Mikrogramm pro Liter über den Zielwerten der EG-Wasserrahmenrichtlinie. In Thüringen gelangen aus Kläranlagen, urbanen Flächen und der Landwirtschaft etwa 614 Tonnen Phosphor pro Jahr in die Gewässer. Davon können derzeit 86 Prozent eliminiert werden. Das Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft entwickelte Szenarien, bei denen von einer weiteren Reduzierung der gesetzlich geforderten Ablaufwerte ausgegangen wird.

pp / Quelle: "TU intern", 10/2009

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