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TU Berlin

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Forschung

Falsche Entscheidungen können teuer werden

Montag, 12. Oktober 2009

Innovationszentrum Energie als wissenschaftlicher Partner der Berliner Energiepolitik

Biomasse-Kraftwerk in Malchin
Biomasse-Kraftwerk in Malchin, Mecklenburg-Vorpommern – auch in Berlin soll Biomasse unter anderem eine Rolle im Energiemix spielen
Lupe

Rund 350 Berliner Unternehmen der Klimaschutz- und Umweltbranche bieten derzeit mehr als 29000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern einen Arbeitsplatz. Sind die Pläne des Berliner Senats, die Stadt als Standort innovativer Energietechnologien, -industrien und_-dienstleistungen zu etablieren, realistisch, sollen in den kommenden Jahren Tausende weitere hinzukommen. Dafür sollen Investitionen in Energieeffizienz und erneuerbare Energien sorgen, die im Hinblick auf das Ziel, den CO2-Ausstoß der Stadt um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken, getätigt werden. Ein entsprechendes energiepolitisches Leitbild stellte Wirtschaftssenator Harald Wolf Anfang September vor. Zur Entwicklung dieser Ziele haben sich 13 Unternehmen in der Initiative "NetzwerkE" zusammengeschlossen. Damit sich der Verbund am aktuellen Stand der Forschung orientieren kann, ist als wissenschaftlicher Partner das Innovationszentrum Energie der TU Berlin (IZE) mit im Boot. Es vereint die Kompetenz von über 50 Fachgebieten in diesem komplexen Themenfeld.

Eine besonders wichtige Aufgabe des IZE ist es, so der Sprecher des Innovationszentrums, Prof. Dr. Frank Behrendt, das Verständnis für das Zusammenwirken der einzelnen Elemente eines zukünftigen Energiemixes zu wecken. Nur so könne man kostenträchtige Fehlentscheidungen für vermeintlich ressourcen- und umweltschonende Prozesse vermeiden.

Die Partner im Netzwerk arbeiten unter anderem an Projekten zur Nutzung von Abwasserwärme, an Mini-Windkraftanlagen sowie an Anlagen, die Geo- und Solarthermie kombinieren.

Ein großes Problem für die Berliner Unternehmen, das zeigte sich bei einem Workshop, den das IZE für Mitglieder im "NetzwerkE" und im Berliner Klimabündnis Ende Juni veranstaltet hatte, ist die Aufstellung einer realistischen, nachvollziehbaren und glaubwürdigen CO2-Bilanz für ihr Unternehmen. In Berlin gebe es keinen Standard. Auf dem Workshop wurden mögliche Berechnungswege dargestellt, aber auch darauf hingewiesen, dass es bei der Berechnung eine wesentliche Rolle spiele, ob die zu Grunde gelegten Werte am Werkstor endeten oder möglicherweise die gesamte Versorgungskette zur Bilanzierung herangezogen werden muss. Hier herrsche noch ein großer Informationsbedarf.

pp / Quelle: "TU intern", 10/2009

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